Ausgabe 
18.1.1916 Erstes Blatt
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Nr. H

Der Slehener Anzeiger

erscheint täglich, nutzer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich

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Blatt

HS. Jahrgang

Dienstag, \S. Januar MS

eneral-Anzeiger für

Rotatlonr-n,ck und Verlag der vrühl'schen Unis.-Such- und Steindnukerei 8. Lauge.

Schristleitung. SefäMrstelle und Druckerei: Schulstr. 7.

Bezugspreis: monatl. 85 Pf., viertelt jährl. Mk. 2.50: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 75 Pf.: durch diePost Mk. 2.30 viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Pf., ausiv. 20 Pf. Haupt- schriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich sür den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Aoetz; sür Stadt und Land, Vermischtes und Ge­richtssaal: Fr.R.Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen.

Montenegro bittet um

.sWd.) Großes Hauptquartier. N.Januar. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Keine wesentlichen Ereignisse.

In der Stadt Lens wurden durch das feindliche Ar- rulenefeuer sechzehn Bewohner getötet und verwundet.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

'F^^türml' behindern auf dem größten Teil der Front die GefcchtStättgfett. Es fanden nur an einzelnen Stellen Patroulllenkämpfe statt.

Balkan-Kriegsschauplatz.

Nichts Neues. Ober st e Heeresleitung.

* * *

Der Tag wird immer denkwürdig bleiben, an dem nach langem Weltkrieg von einem der beteiligten Länder zum ersten Male wieder amtlich das Wort Friede ausgesprochen wird. Es ist, wenigstens in unserer Stadt, weder ge­flaggt, noch mit den Glocken geläutet worden; davor be­wahrte uns die gesunde Einsicht, daß man die Entschlüsse des Königs von Montenegro nicht als ein überragendes.welt­politisches Ereignis verkünden soll. Und doch hat dieses Er­eignis politisch und sür den Ausgang der schwebenden Kriege eine größere Bedeutung als manche für uns siegreiche große Schlacht! Vor allem muß betont werden, daß das Friedens­gesuch Montenegros ein blitzartiges Symptom der ganzen Weltlage ist. Noch rauscht nicht alles von gnädigem Frie- densrcgen, um Klopstockschc Worte zu gebrauchen, noch kommt Jehova im Wetter und nichtin stillem, sanftem Säuseln", aber unsere Voraussicht, wenn auch nicht unser Auge, schailt doch^bereits matte Farben jenesBogens des Frie­dens", der sich auch nach waltendem Ringen der großen Mächte wieder einmal über die nach Frieden dürstenve Erde legen wird. Freilich, bis das leuchtende Bild vollendet vor uns stehen wird, wird noch mancher Wettersturz an uns vorübergehen. Montenegros Friedensangebot ist ein Helles weithin sichtbares Zeugnis der Ohmnacht, der gänzlich- ver­dunkelten Aussichten des feindlichen Vierverbandes. Würde Nikita, der nach dem bekannten Zarenwort ,cher einziger Freund Rußlands" ist, die game Zukunft seines Landes in die Hände der vielgehaßten Habsburger und Deutschen legen, wenn noch ein Hauch van Hoffnung ihn beseelte, daß sein Lebensziels die Vereinigung aller Südslawen zu einem großen Reiche, jemals verwirklicht werden könnte? Oder daß auch nur seine bisherigen großen Beschützer, Ruß- land, England und Frankreich, den Krieg siegreich be­stehen würden 3 Nikita ist zu anderem Entschlüsse gekom­men als die Könige von Belgien und Serbien, die ihr Land in Ferndeshänden ließen, aber dennoch auf eine bessere Zukunft bauen wollten, indem sie die Entscheidung denBe­schützern" Vorbehalten wollten. König Nikita, der immer ein mutiger, entschlußsreudiger und auch weltkluger Mann gewesen ist, hält diesen Weg heute für ungangbar und aussichtslos. Vielleicht in einem Ansall von Zorn, der ja nicht immer den ge­sunden Mick blendet, über das Ausbleiben jeglicher Hilfe seiner Freunde. Er mag diesenFreunden" nicht mehr dienen, obwohl er sicherlich weiß, daß er durch seinen jetzigen Schritt ihnen den schlimmsten Schlag versetzt. Es sind nicht nur seine bisherigen Freunde, die er trifft, sondern auch ferne nächsten Verwandten: der König von Italien, der König von Serbien, russische Großfürsten sind seine Schwie­gersöhne. Aber er läßt sür seinen Willen ausschlaggebend nur die wohlerwogenen Interessen seines eigenen Landes fern seines kleinen Landes, das er, im Kampfe mit den Türken, um fast ein Drittel vergrößert hat. Ihn leitet der Wunsch, vor der unausbleiblichen Niederlage der Entente noch einznscheunen, was einzuscheuuen ist. Darum appelliert ex , an die Großmut des Kaisers Franz Josef, seines Ueber- wrnders.

Die Lage des noch übrig gebliebenen montenegrinischen Heeres war ganz hoffnungslos geworden: darum wurde un­bedingte Wafsenftreckung angenommen. Die montenegrinische Regierung erhofft von den einsetzenden Friedensverhand- zunächst wohl eine Hebung der ungeheuren wirt- schaftlrchen Nöte, in die das Land geraten ist. Was die end- Mltrge Gestaltung der Verhältnisse dieses Staates anlangt, r?J?. sie der Entscheidung Oesterreich-Ungarns unter- stellt :n der Erwartung, daß die Wiener Politik in ihrer Hochstimmung über diesen ersten Frühlingszweig des Frie­dens Großmut und Gnade üben werde. Es hat wenig Wert, heute ab zu schätzen, ob man in Wien Lust hat, das' König­reich ferner selbständig bestehen zu lassen, ob man es in ein Suzeränitätsverhältnis zu bringen oder in die §vron- lande einzuverleiben gedenkt. Wir glauben aber, daß das vernünftige Friedensangebot den Montenegrinern doch auch staatsrechtlich zugute kommen wird. Freilich, Oesterreich­ungarn tmrd darauf halten müssen, das Land als Etappen­gebiet und für seine Kriegszweck ohne Einschränkung aUs- Wen zu können. Montenegro hat uns durch seinen Ent- schluß Zeit und Kämpfe erspart; mit frischen Kräften werden unsere Bundesgenossen ihre Operationen weiter nach Süden

der Adria, verlegen Der Friedens Muß mit Monte­negro^besiegelt die Aussichten auf dem Balkan. England und Frankreich beeilen sich zwar, durch ueue Trupverv- tandungen an der Pforte der gmechischen .Hauptstadt diesen Eindruck zu verwischen, allein dieses dürfte ihnen schlecht genügen. ^ie Vergewaltigung Griechenlands, !vie sie auch enden mag, kann bas Unverineidliehe nicht aufhallen. Und pnig Konstantin, der bisher urweugsam auf gute Be­

ziehungen zu den Zentralmächten gehalten hat, wird bei serneii Zukunftserwägunaen schwerlich zu einem andern Ergebnis kommen als König Nikita. Der Eindruck aber, den das montenegrinische Fried ensmrgebot auf Italien ausüben mag, ist sicherlich ernst und schwerwiegend. Ehrgeizige Pläne, die sich nach der Adria richteten, schwachen dahin, da den heutigen Römern die Kraft fehlt und! die Hilfe, das bisherige Streben fvrtIusetzen. So reift sür Italien hoffentlich bald eine Lage heran, die es trotz des Londoner Vertrages zu einer Aufgabe seines unsinnigen und zwecklosen Kampfes veranlassen wird. Wir können warten.

Der österreichisch-rrngarische Tagesbericht. ,

Wien, 17.Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 17. Januar 1916.

NufsifcherKriegsschau platz.

Die an der b e s s a r a b i s ch e n und ostgali zischen Front angesetzten russischen Armeen haben auch gestern eine Wiederholung ihrer Angriffe unterlassen. Es herrschte im allgemeinen Ruhe. Nur im Raum östlich von Rarancze vertrieben unsere Truppen unter heftigen Kämpfen den Feind aus einer vorgeschobenen Stellung, schütteten seine Gräben zu und spannten Drahthindernisse ans. Im Bereiche der ^nuee des Erzherzogs Josef Ferdinand wurden drei russische Vorstoße gegen unsere Feldwachenlinien abgcwiesen.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Die Geschützkämpfe an einzelnen Punkten der küsten- landischen und der Tiroler Front dauern fort. Der Kirchen­rücken von Oslavija wurde von unseren Truppen wegen des dorthin vereinigten feindlichen Artilleriefeuers wieder geräumt. Im G ö r z i s ch e n zwangen unsere Flieger meh- rere italienische Fesselballons zum Niedergehen und bewarfen feindliche Lager mit Bomben.

Südöstlicher Kriegsschauplatz.

Der König von Montenegro und die monte- negri Nische Regierung haben am 13. Januar um ElnstellungderFeindseligkeiten und Beginn der Frredensverhandlunqen gebeten. Wir antwor­teten. daß dieser Bitte nur nach bedingungsloser Wafsenftreckung des montenegrinischen Heeres ent­sprochen werden könne. Die montenegrinische Regierung hat gestern die von uns gestellte Forderung bedingungsloser Waffenstreckung a n g e n o m m e n.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalftabs v. H ö f e r, Feldmarschallentnant.

Die Mitteilung des Grafen Tifza über den Wunsch Montenegros.

Budapest, 17. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Im Abge- ordnetenhanse erhob sich noch der Annahme eines Para­graphen der Vorlage betreffend die FinanzzentBale, Ministerpräsi­dent Graf Tisza und sagte: Ich bitte um Erlaubnis, die Ver­handlungen auf den Augenblick mit der Mitteilung unterbrechen zu dürfen, daß der König und die Negierung von Montenegro um Einleitung von FriedensverHandlungen gebeten ha­ben. (Große Bewegung.) Ms Antwort darauf verlangten wir als Vorbedingung der Friedensverhairdümgen unbedingte Was. senstreckUng. (Eljenrufe.) Eben jetzt erhalte ich die Nachricht daß Montenegro unbedingte Wäfsenniederlegung annahm. (Läng­anhaltender Beifall. Elienruse im ganzen Hause.) Infolgedessen werden nach der Durchst'ihrung der Kapitulation die Friedens­verhandlungen beginnen können. (Eljenrnfe.) Ohne die Bedeutung dieses Ereignisses zu liberschätzen, glaube ich dasselbe jedenfalls als wichtiges, erfreuliches Ereignis bezeichnen zu können, in dem die Monarchie und die ungarische Nation die erste Frucht des bisherigen Ausharrens und des Heldenmutes erntet (Langanhaltender Beifall. Eljenruse im ganzen Hause.) Tie Sitzung wird auf fünf Minuten unterbrochen.

Prefsestimmen.

Berlin, 18. Jan. DerBerliner Lokalanzeiger" sagt: Ter erste Stein aus dein geivaltigen Gebäude des Vierver- bandes ist heraus ge bracher:, der erste Separatfriede zwar noch nicht geschlossen, aber durch die bedingungslose Kapitulation deS monte- ncgrinischen Heeres so gut wie sichergestetlt. König Nikita, der nach den Meldungen der Ententeblätter eben noch versichert haben soll, daß er und sein Volk den Kampf bis zuin Aeußersten sort- setzen würden, er hat die Hand zum Frieden geboten, noch ehe das verhängnisvolleZu spät!" ihm als einzige Antwort in die Ohren gellen konnte und Kaiser Franz Josef ist großmütig ge­nug, seinen auf montenegrinischem Boden stehenden Truppen Halt zu gebieten, bevor sie ihre Arbeit im Königreich der Schwarzen Berge bis zum letzten Schritt getan haben. Wenn schonder ein­zige Freund des Zaren" die Flinte ins Korn wirft und sich be­dingungslos den Mittelmächten nntenoirst, tote muß es da nicht um die Sache der beideil Bundesgenossen bestellt sein, die ent­schlossen sind, sich eine ganze Welt zu untenvcrfen imd nun nach dem Verlust von Belgien, Russisch-Polen, Kurland und Serbien den König von Montenegro ins feindliche Lager übergehen sehen Mit Spannung darf nran naturgemäß Italiens weitere Stel­lungnahme abwarten, beim es ist lelbstperständlich, daß Monte­negro der erbetene Friede nur erteilt wird unter völliger Wah- nung der militärischen »md politischen Interessen in der Adria um devetwillen Oesterreich-Ungarn diesen Feldzug gestihrt W Das Band zwischen Italien und Montenegro ist bereits zerrissen

devetwillen Oesterrerch-Ungarn dre,en Feldzug gestihrt lxU Band zwischen Italien und Montenegro ist bereits zerrissen und die Herren Salandra mrd Sonnino können nun mit Gabriele d'Annuncio prüfen, wie sie in Zukunft ohne irrtb gegen Monte­negro am Ostufer der Adria, in Albanien und in fernem Hinter­land zurecht lommezt Ivollen.

DasBerliner Tageblatt" sagt: Die Tragweite der Kapitulation geht weiter üher den Rahureir eines mrmittelbaren

militärischen Zusammenhanges hirrans, denn sie beleuchtet für alle Welt sickitbar die allgemeine kriegspolitische Situation. Das ist eiire Tatsache, die zu allen Völkern der Erde spricht, daß der 75jährige wohlerfahrene Balkanfürst sein Schicksal und das zu­künftige seines Landes lieber in die Hände der Feinde legt, als es dem ungeheuren Mächteverband weiter anzuvertrauen, deur er bisher auf Tod und Leben verbunden war. Näht allein, daß seine großen, im Munde des Volkes bisher über alles getvaltigen Ver­bündeten, ihm ja nicht geholfen, ihn zur lttrderwerfung getrieben haben, sondern die Üeberzeugung, daß sie ihm auch in Zukunft nicht lvieder werden helfen fthmen, hat König Nikita Wohl überlegt. Einer der Alliierten hat die Tatsache anerkannt, daß die Mittel­mächte die stärkeren sind Und daß ihnen die .Kraft inuewohnt, den Ring zu sprengen und niederzuwersen, der sie erdrücken und er- mosseln will. Die erste Bresche ist gelegt. Wir können, so schwere Künpfe uns noch bevorstehen, ohne UederhebuTrg und Ungedackd in ruhiger Zuversicht des weiteren harren.

DieB o s s. Z e i t u n g" schreibt: Mag auch Montenegro nicht über viel Truppen mehr verfügt haben, so ist doch dieses erzwungene Ausscheiden aus dem Kampf ein Vorgang von nieder­drückender moralischer Wucht für den Bierverband und für solche Natwnen, die sich bisher den Luxus gestatteten, mit ihm zu liebäugeln. Im Parademarsch können die Oefterreicher in Sku- s? u binrücken. Die Macht Oesterreich-Ungarns an der Oftküfte der Adria erstreckt sich nunmehr bis mindestens Durazzo. Das hat Mit seinem Krieg der Bierverband getan, s. entsche Tageszeitung" sagt: Man wird in

den nächsten Tagen wohl noch manche interessante und schöne Aeußernng aus den Ländern unserer Gegner erfahren. In hoher freudiger Anerkennung begrüßen wir unsere österreichisch-ungari- l? en Vuiidesgenossen zu diesem großen militärischen wie politi- fchicn Erfolg, nrsbefonbere auch den Generalstabschef Frhrn. Kon- rad von Hötzendorff, der es in. musterhafter Weise verstanden hat, - rlr t 1 * vernichtender Wucht zu führen, nachdenr er ihn ge­räuschlos und ohne von dem Gegner bernerkt zu werden, vor­bereitet hatte.

Köln, 17 Jan. (WTB. Nichtamtlich) Zur Unterwerfung dieKölnische Zeitung" unter der ,'Der erste Bekehrte" u.a.: König Nikck hat m&n i>te Entickstosstnheit gezeigt, die er oft bewiesen hat. Er sah, daß er ein schFech^s Geschäft gemacht hatte, also gab er nach. Monte­negro ist nicht dem Pakte von London beigetreten. jyjPl Unterzeichner sich verpssichteten, nur gemeinsam Frieden zu schließen ES darf letzt frei sagen, Äh wiU nicht mehr, denn ich unserer Feinde ist bekehrt worden durch die Wucht der Waffen. Wir harren der Zeck, da sie alle bekehrt sein wexöm.

WosksAertinng" schreibt u. a.: Die Frickdensbitte Montenegros ist der erste sichtbare Enderfolg des Krieges^ Mau^darf ihn nicht überschätzen, weil er der erste der­artige Erfolg ist, man brmvcht ihn aber auch nicht zu unterschätzeii, weil er a n sich militärisch und der räumlichen Aiisdehrrung nach ge- rai ' verhältnismäßig klein ist. An einem Punkte ist jetzt Ruhe irm> Fineden und an einem Punkte wird jetzt ein Defi ni t i- vum geschaffen werden, cm dem die Cutente mit aller Ent- .;^"he sie anfbieten wird, nichts ändern kann. Unsere osterreichrst^mrgarischen Waffenbrüder darf man zii diesem Erfolg ^bickimmschen. Er zeigt, wie glänzend ihre Waffenürt, die ErsUrrnrung des Lovcen, war und wie mächtig ihr WTtd ^ btC Eltt^rtegenrüter und naturgemäß auf Montenegro

Die Feier der Reichst,auptftadt.

Berlin, 18. Jan. Aus Anlaß der Wafsenftreckung Montenegros wird die R e i ch s h a u p t st a d t heute Flag­ge n s ch m u ck anlegen. ^ M

Die Kunde in London.

~ ?^lterdam, 18. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Das 3^xrecru verbreitet in London folgende Meldung

E^bn - Wr-e verlautet, h«t Montenegro mit Oesterreich- Ungarn erneir Waffenstillstand geschlossen.

Der Druck anf Griechenland.

Wien, 17. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) DieNeueFreie Presse meldet aus Sofia: Griecheriland wird morgen in einer Note von der Entente die Räumung des griechischen Territoriums fordern. Utro" zufolge hat die Besetzung von Phaleron in Ath<m eine ungeheure Panik erregt und Entriistungen und Kundqebun-

rtsifilJi« ®S tr /J er . ber En^^ke hervorgerufen. Durch a?fff ^sH^lten der Behörden wurde ein An^

?vEnd^t kr-mMische wtb cnflltf dyc Gesandt-

rc" oder anssekonmm, sind. Bon mJJf

flRb ' um Lebensmittel ,u

Englische und sranzösischc Truppenlandungen

aus ISfiVbfft (WTB Nichtamtlich.)Az Est" meldet

Timpven Uiid Franzosen auch im Piräus

verhalten haben ^ ^ Truppen sich passiv

Der Oberbefehlshaber General Sarrail.

meldmw ^ toi* 1 !-: 17 (WTB. Nichtamtlich.) Die Blätter- f räfte'in K englisch-französischen Streit- n er als S " unter den Oberbefehl des Ge-

des Re-ute^^^ V worden sind, lmrd durch eine Meldung ms melneychen Buremls aus Saloniki bestätigt.

Die verhafteten Konsuln.

colo"^ \ a lil a > nb ' 17 Aau. (WTB. Nichtamtlich.) DerSe- r ei lbaus Athen : Der d eu tsche und der v st er- enUnnl e Konsul auf Korfu sind aus der Haft wurde nlch Malta gebracht °st°rreichis-h- Beamte Slejtz

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