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Erstes Blatt
J66. Jahrgang
Mittwoch, 12. Januar M6
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Verane erobert, der Lovcen erstürmt!
Trotzes Hauptquartier, 11. Januar.
(Amtlich.)
WestlicherKriegsschauplatz.
Feindliche Vorstöße gegen die nordwestlich non Massiges genommenen Gräben wurden abgewiesen. Die Zahl der dort gemachten Gefangenen erkchht sich auf 480 Mann. Ein französisches, mit einer 3,8-Ztm.-Kanone ausgerüstetes Kampfflugzeug wurde bei Woumen (südlich von Dixmniden) durch Abwehrfeuer und einen .Kampfflieger zur Landung gezwungen. Das Flugzeug ist mit seinen Insassen unversehrt in unsere Hand gefallen. Bei Tournai wurde im Luftkampf ein englischer Doppeldecker abgeschossen.
Oestlicher und Balkanlriegsschauplatz.
Keine beftmderen Ereignisse.
Oberste Heeresleitung.
*
Noch vor wenigen Tagen war von manchen Selten Ungeduldig gesagt worden, von der Offensive gegen Montenegro sei. nicht mehr viel zu hören. Schwieriges Gelände und ungünstige Witterung mochten in der Tat die Angriffe verzögert haben, die jetzt aber erfreulicherweise von unseren österreichisch-ungarischen Bundesgenossen zu einem weithin leuchtenden Erfolge geführt worden sind. Dieser ist umso höher anzuschlagen, als zugleich eine große russische Offensive siegreich abgeschlagen worden ist. Nach fünftägiger, heftiger Schlacht hat die Armee Koeveß, wie aus dem letzten österreichisch-ungarischen Tagesbericht hervorgeht, Beranc eingenommen, und auch der Lovcen ist erstürmt worden.
Der Angriff auf Montenegro war gleichzeitig von Osten und von Westen wieder ausgenommen worden. Der stark befestigte Lovcenstock, der südlich von der Bucht von Cattaro aufsteigt und von den Siegern erklettert werden mußte, ist 1759 Meter hoch. Es handelt sich um eine Bergsestuug, die von den Montenegrinern zu einem starken Stützpunkte ausgebaut worden ist. Durch ihre Eroberung wird der Weg nach dem ^knapp 10 Kilometer entfernten Cettinje frei.
Solange noch keine weittragenden Geschütze in der Kriegsführung aufgetreten waren, schreibt die „Köln. Ztg.", hatte der Lovcen als BeobachrtungApunkt intb Straßensperre bereits Bedeutung, sie wuchs aber außerordentlich, als die heutigen Kanonen und Steilfeuergeschütze eingeführt jvurden, die gestatteten, das Gelände bis in die Forts von Cattaro von oben herab Zu beschießen. Diese gesteigert^ strategische Wert trat seinerzeit hervor, als die Verwicklungen zwischen Oesterreich-Ungarn und seinen südlichen Nachbarn begannen. Der italienische Geueralstabschef erklärte damals mit dürren Worten: Tut, was ihr wollt, aber bleibt vom Lovcen fort. Jetzt ist der Berg, den jeder Tscherna- gorze als tzin Heiligtum seines Landes betrachtet, in der 'Hand her tapferen Truppen unseres Bundesgenossen-, die trotz Winterssturm . und Schnee, trotz des verzweifelten Widerstandes eines zähen Gegners ihn im Sturm nahmen. Französische Artille ri st en standen seit dem Kriegsausbruch dort oben an Geschützen, welche die verbündeten Vierverbandsmächte dem König Nikita geliefert und über Dulcigno auf die Höhen geschasst hatten. Wiederholt ist es dabei zu Artilleriegefechten zwischen den Forts von Cattaro und der in der Bucht liegenden Flotte und den montenegrinischen Batterien gekommen, und die alte Tüchtigkeit der österreichisch-ungarischen Artillerie bewährte sich in ihnen glänzend. Den Gegner niederzukämpfen, war sie natürlich nicht imstande, diese Arbeit mußte die Infanterie leisten, und hat sie geleistet. Eine reiche Beute fiel dem Sieger zu, jedenfalls der größte Teil der schweren Artillerie, über dre das Königreich verfügen konnte, dessen Hoffnungen auf Unterstützung durch den Bierverband so gründlich getäuscht worden sind wie die der andern kleinen Staaten. Wie Serbien muß es die Folgen dieser Zuversicht tragen, und König Nrklta muß sich gefaßt machen, das Schicksal seines Schwiegersohnes, des Königs Peter, zu teilen, der landflüchtig umherzieht.
In Italien wird man Zu dieser Ueberwältiguna Montenegros große Angen machen! Die Offensive Cadornas kommt nicht vom Fleck, und über das Hinübertragen des Kampfes in die Adria sind große Worte gemacht, aber keine Daten vollbracht worden. Die Montenegriner sind von Italien im Stich gelassen worden. Einer der kleinen Staaten nach dem andern, die sich in der Hut des Vierverbandes sicher fühlten, muß ins Gras beißen. Ist es noch zu leugnen, daß unsere Gegner Mißerfolge auf Mißerfolge häufen? Wie uns heute der türkische Bericht meldet, steht die Kampftage auch in der Irak-Front für unsere Verbündeten gut. Knt el Amara mit einer englischen Besatzung ist tatsächlich eingeschlossen, und die Türken haben bereits Ausfälle des Feindes erfolgreich abgewiesen.
Südöstlicher Kriegsschauplatz.
Der Lovcen ist genommen. In dreitägigen harten Kämpfen überwand unsere tapfere Infanterie in prächtigem Zusammenarbeiten mit der schweren Artillerie und Seiner Majestät Kriegsmarine den erbitterten Widerstand des Feindes und die ungeheuren Schwierigkeiten des winterlichen Karstgebirges, das wie eine Mauer 1700 Meter hoch aus dem Meer ansteigend, seit Jahren zur Verteidigung eingerichtet war. 26 Geschütze, darunter zwei 12- Zentimeter-Kanonen, zwei 15-Zentimeter- modern eMörser und zwei 24-Zmtr.-Mörser, dann Munition. Gewehre, Verpflegungs- und Bekleidungs- vorräte sind dieBeutc. Ein Teil der Geschütze ist intakt und wird gegen den Feind verwendet. Im Nordosten Mcknte- negros wurde der Feind, der gestern knapp vor Berane nochmals Widerstand leistete, geworfen. Der Ort und die beherrschenden Höhen südwestlich davon sind in unserem Besitz. Raschem Zugreifen gelang es. die brennende Lim- Brücke in Berane vor gänzlicher Zerstörung zu bewahren. Bel Jpek wurden wieder dreizehn serbische Geschütze mit viel Munition ausgegraben.
Der Stellvertreter des Chefs des Gcneralstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.
Die Erfolge in Montenegro.
Be rlin, 12. Inn. Die Erstürmung des Lov- cen wirb von allen Blättern mit herzlichster Freude begrüßt. — Die „Voss. Ztg." schreibt: Der Lovcenberg galt als die stärkste, die uneinnehmbarste Festung Montenegros, die von den Italienern miteingestellt wurde in ihre Adriarechnung. Der Verlust des Lovcen bedeutet für sie eine empfindliche, eine überaus schmerzliche Einbuße. Oesterreich-Ungarn hat seine Kriegssahne auf dem Lovcen aufgepflanzt. Aber nicht die Eroberung des Lovcen- bergcs von der Landseite ist es, was der glänzenden Waffentat ein besonderes Gepräge gibt, die österreichische Flotte hat sehr wesentlich zu dem Erfolge beigetragen. Weder die italienische, noch die englische und französische Kriegsflotte, die irgendwo in den Gewässern der Adria und des Mittelmeeres auf der Lauer liegen, vermochten die K. und K. Flotte an der erfolgreichen Mitwirkung bei der Einnahme des Lovoerrberges zu verhindern.
; Im „Berliner Tageblatt" sagt Major Maraht: Vor dem Kriege wurde von mancher Seite die Möglichkeit bestritten, daß das mächtige Bergmassiv des Lowtschen einem österreichischen Angriffe je ausgesetzt werden würde. Dem Angreifer erwuchsen Hindernisse, welche nur von einer Elitetruppe überwunden werden konnten. Wir dürfen die Armee von Koeveß und die ihr angegliederten Truppen unserer Verbündeten auf das herzlichste beglückwünschen.
Im „Berliner Lokalanz." heißt es: Während die gesamten montenegrinischen Festungen als solche nur einen geringen Wert Huben, weil sie veraltet sind, wurden die Festungswerke am Lovcen zur Sperrung der Straße Eattaro-Cetinje als Batteriedeckung für schwere Kanonen und Haubitzen En dB 1908 angelegt. Die Einnahme des Lovcen muß als eine große Leistung betrachtet werden.
Der montenegrinische Bericht.
Cetinje, 11. .Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht: Du österreichische Offensive dauert sehr kräftig gegen unsere ganze Front, besonders im Norden und Osten, wo sich erbitterte Kämpfe abspielen, an. Der an Zahl sehr überlegene Femd greift seit mehreren Tagen wütend an. An der Ostfront von Jpek ausgehend, schlugen wir ihn mehrmals zurück und brachten ihm derartige Verluste bei, daß unsere Truppen, um die verlorenen Stellungen wieder zu nehmen, durch einen Hausen von pichen schreiten mußten. Wir wurden indessen gezwungen Berane zu ränmen. Bei Lugowo, bei Kugowo und Moich-o- watz erlitten die Oesterreicher in ihreii Versuchen eineii Mißerfolg Ein Gegenangriff gestattete uns, Trujak wieder zu nehmen Da der Feind aber Verstärkungen erhielt, so zogen wir uns auf das rechte Ufer des Lim zurück. Bei Grandzko gelang es starken feindlichen Kräften, sich nach wütenden Kämpfen mehrerer unserer Stellungen zu bemächtigen: aber wir konnten einen Teil davon wieder nehmen. An der Lowtcen-Front liefern die Oesterreicher eine w ü t e n d e S ch l a ch t, die seit vier Tagen unter einem ununterbrochenen orkanartigen Feuer andauert, das von Kriegsschiffen und von den Forts von Cattaro herrührt. Der Feind gelangte bis in unsere ersten Verteidigungsstellen am Lo- wtccn. Unsere Truppen schlugen ihn mehrmals zurück und fügten ihm sehr schwere Verluste zu. Am folgenden Abend jedoch wurde lder Kampf erbittert fortgesetzt, währenddessen die Oesterreicher erstickende Gase vertvandten, wodurch sie sich unserer Stellungen bei Klouk, Ratatz bemächtigen konnten. Die Moral unserer Soldaten ist ausgezeichnet, trotz Entbehrungen aller Art. Tie Kämpfe dauern an.
Der türkische Bericht.
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
Wien, 11. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 11. Januar 1916.
Russischer Kriegsschauplatz.
Gestern herrschte, von den gewohnten Artilleriekämpsen abgesehen, auch an der b essarabischen Front und in Oftgalizien Ruhe. Seit heute früh richtet der Feind von neuem nach heftigstem Artilleriefeuer vergebliche Angriffe gegen den Raum Toporoutz — Rarancze.
I t a l i e n i s ch e r K r i e g s s ch a u p l a tz.
Lage ist unverändert. In Südtirol erschienen über dem Etschtal elf italienische Flieger, dir an mehreren Punkten erfolglos Bomben abwarfen.
Konstantinopel, 11. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Bericht des Hauptquartiers von gestern abend: Nur Trümmer, Beute und eine Anzahl von feindlichen Leichnamen, aber keinen einzigen feindlichen Soldaten gibt es mehr in S e d d - ü l - B a h r. Während unserer Verfolgung wurden die Reste des Feindes, die sich weigerten. sich m ergeben und in der Richtung auf die Landnngs- stellen flohen, vernichtet. Auf dem linken Flügel fanden wir im Mschnitt des Kevevizdere eine große Menge selbständiger feindlicher Minen, von denen unsere Genietruppen allein in einem kleinen Raum 90 zerstörten.
lAn der Jrakfront versuchte der in Kilt el Amara eingeschlossene Feind in der Nacht zum 7. Januar Mi neueren Punkten Ausfälle, nachdem er ein heftiges Feuer eröffnet hatte; er wurde mit Verlusten in seine Stellungen zurückgeworfen.
An der kaukasischen Frank ist Es ftm Bedeutung
vorgefallen.
Am 8. Januar fand im Schwarzen Meer zwischen dem türkischen Panzer „Jonas Selim" und dem russischen Panzerschiff „Kaiserin Maria" ein halbstündiger heftiger Artilleriekampf auf eine weite Entfernung statt. Der „Jawus Selim" erlitt keinen Schaden, während Treffer auf der „Kaiserin Maria" festgestellt wurden.
Aus der türkischen Kammer.
Konstantinopel, 11. J-n. (WTB. Nichtamtlich.) Im Dause der heutigen Kammersitzung gab der Kriegsminister Enver Pascha auf einen von den Abgeordneten geäußerten Wunsch, der Kammer, wenn es möglich sei, nähere Angaben über die Srege an den Dardanellen zu machen, in einer bemerkenswerten Rede eine Darstellung der englisch-französischen Expedition ge-^n die Dardanellen, wobei er die Gründe ausein - andersetzte, # weshalb die Expedition gescheitert sei. Er wies daraus hin, wie es sich bewahrheitete, was in der letzten Kammerrede gesagt, und was er vor der Expedition in einer Unterredung mit dem Botschafter der Unionsstaaten aussührte. Das Erscheinen des Ministers ans der Tribüne wurde mit Beifallsstürmen begrüßt. Ter Abgeordnete Ulema Hassan Fkehmy, der jüngst in Wieresch weilte, zollte in begeisterten Ausdrücken Lob uiid Preis dem Allerhöchsten und führte unter anderem aus, er fühle sich gedrängt, den Engländern und Franzosen zu danken, daß sie die Dardanellen-Expedition unternahmen. Tenn ohne diese würde die Welt vielleicht auch den Osmanen nicht weiter glauben, drß die Dardanellen den englischen mtb französischen Streitkräften nkf;t Widerstand leisten konnten, während hingegen jetzt die Osmanen berviesen, daß die Pforte des Islams geschlossen geblieben, seit sie in bie Hände der Türken übergegangen, auch in Zukunft geschlossen bleibe. Kein Fremder werde sie jemals' wieder durchschreiten können. Auf einen Antrag des Kriegsministers und des Abgeordneten Hassan Fkehmy beschloß die Kcmrmer, die den von dresen ausgesprochenen Gefühlen sich einmütig anschloß, der Armee ihre Grüße und Glückwünsche zu entbieten und den Sogen des Himmels auf die auf dem Felde der Ehre gefallenen Helden herab^ zuftehen.
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Ein deutsches Flugzeuggeschwader über Saloniki.
Sofia, 11. Jan.' (WTB. Nichtamtlich.) ,^8oeni iz Bestia" meldet: Ein deutsches Flugzeuggeschwader von 12 Flugzeugen w-crrf am 7. Januar 7 8 Bo m ben auf Saloniki, insbesondere auf die Lager der Engländer und Franzosen. Zwanzig Volltreffer verursachten Brände im Lager. Zwei feindliche Flugzeuge wurden heruntergeschossen. Das deutsche Geschwader hatte keine Verluste.
Ein Ausstand auf der Insel Samos.
Berlin, 12. Jan. Auf der griechischen Insel Samos ist verschiedenen Morgenblättern zufolge ein Aufstand gegen die Engländer und Franzosen ausgebrochen. Der englische Kreuzer „Ellis" nnd der französische Torpedojäger „Leon" wurden mit Truppen dorthin ab- gesandt.
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Aus dem englischen Nnterhanse.
London, 11. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. JmUnterhause wurde der Anttag eingebracht, die Regierung müsse alle Hilfsquellen des britischen Reiches und seiner Verbündeten gegen Deutschland anwenden.
R u n c i M a n erflarte (ht der Debatte darüber, England fctta die Spannung des Krieges besser als Deutschland ausgehalten. Die deutsche Regierung werde eher durch den ökonomischen Druck, als irgend einen anderen von der Zwecklosigkeit, den Kanrpf sortzusetzen, überzeugt werden. Wenn wir mit unseren Hilfsmitteln sparsam sind, werden wir länger aushalten als Deutschland. RuncimaN wies sodann auf die S ch w i e r i g k e i t e nl hin, welche sich der Errichtung eines Zollvereins unter den Verbündeten entgcgenstellen. Wenn es aber nottvendig sein sollte- rrm den Krieg siegreich zu beenden, zweifle er nicht, daß man dazu übergehen werde. RuncimaN drückte dann sein Vertrauen aus, daß England imstande sein werde, sich nach dem .Kriege Meder zu erholen. Es sei Englands Pflicht, bei diesem Prozeß Frankreich, Italien und Rußland soviel wie möglich zu helfen. England habe das Recht, zu verlangen, daß Deutschland bei denk Versuche, ftch von dem, Kriege zu erholen, nichts tue, worunter England und seine Verbündeten leiden könnten. Runeiman wies sodann darauf hin, daß die Verbündeten nach der Beendigung, des Krieges nicht den Ausbruch eines wirtschaftlichen Krieges dulden könnten. Er erinnette mft Nachdruck daran,- daß Deutschland schon in ökonomischem Sinne geschMgen sei. Wir müssen darüber wachen, daß nach einem siegreichen KriegsaM>gang! Deutschland nicht das Haupt erhebt, NM einen ökonomischen Feldzug zu beginnen.
.London, 11. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus'. Unterhaus. Asanith gab eine kurze Erllärung ab, in der er es als eine außerordentliche Leistung! hervorhob, daß die britischen St reit kr äste ohne alle Menschenverluste von Gallipoli zurückgezogen, wurden. Von elf znrückgelassenen Geschützen seien zehn abgenutzte Fünfzehnpfünder unbrauchbar gemacht worden. Die Rückzugs- opercttionen^ würden einen unvergänglichen Pla tz in der englischen Geschichte einnehmerr. Die daran beteiligten Offiziere würden eine besondere Anerkennung erhalten.
London, 11. Jan. (WTB: Nichtamtlich.) Im Unter- h<cuse teilte Chamberlain über die Lage an der Jrakfront mit, daß infolge der Witternugsverhältnisse die britischen Streitkräfte noch immer bei Seikh Said ständen. Die brittsche Kavallerie habe festgestell-t. daß sich der Feind sechs Meilen östlich Kut el Amara befinde.
Grey'sche Tiraden.
London, 11. Jan. (WTB. Nichlanttlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Das Auswärtige Amt veröffentlicht eine Mitteilung der österreichisch-ungarischen Re- ' gierung, die von dem amerikanischen Botschafter eingegangen


