Jahrgang 
28 (1829)
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Die Ausfuͤhrung der Pferde aus dem Lande, ſie moͤgen alt oder jung ſeyn, iſt außer einem maͤßigen Grenzzolle mit keiner Abgabe belaſtet. Zum ſeynſol⸗ lenden Schutze der inlaͤndiſchen Zucht iſt auf die Ein⸗ fuͤhrung eine Abgabe von 2 Rthlrn. fuͤr ein uͤber 2 Jahr altes Thier, von 1 Rthlr. fuͤr zwei⸗ und ein⸗ jaͤhrige Thiere und von 12 gGr. fuͤr ein Fohlen ge⸗ legt. Zum Ruhme unſexer Regierung darf ich nicht unbemerkt laſſen, daß ſolches erſt auf dringenden An⸗ trag der Landſtaͤnde geſchehen iſt!

Geſtuͤtmaͤßig wird die Pferdezucht nirgend von Privatperſonen betrieben. Dazu ſind die Beſitzungen in den Marſchen im Ganzen genommen zu beſchraͤnkt. Der Boden iſt auch wohl zu gut, als daß er allein

durch Pferdezucht ſo hoch wie durch andere Produktio⸗

nen zu benutzen ſtaͤnde. Geſtuͤtmaͤßige Pferdezucht

erfordert ohnedem die unwandelbare Befolgung eines

gewiſſen Syſtems. Nichts iſt dabei verderblicher, als der oͤftere Wechſel in Ausfuͤhrung verſchiedenartiger Ideen. Eine ſolche Stabilitaͤt wirthſchaftlicher Be⸗ triebſamkeit iſt auf kleinen Privatguͤtern um ſo we⸗ niger denkbar, je wandelbarer ihr Beſitz iſt. Auf großen Familienherrſchaften iſt ſie ausfuͤhrbar, findet ſich daſelbſt auch vielfaͤltig.

Auf unſern Marſchbeſitzungen wird die Pferde⸗ zucht auch nicht einmal als alleiniger Zweig der Vieh⸗ wirthſchaft betrieben, ſondern ſtets in Verbindung der Hornviehzucht. Dieß iſt gewiß ſehr verſtaͤndig, weil

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