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gehen uͤber die beiden Belte, bei Fridericia und Rye⸗ borg, nach Seeland. Die erſteren kommen beſonders aus Juͤtland, und werden theils auf Fuͤnen, theils auf Seeland verkauft, und ein Theil ſogar uͤber den
Sund nach Schweden gebracht. Die Ochſen ſind
fett, kommen groͤßtentheils aus den ſchleswigſchen
SFettweiden der weſtlichen Kuͤſten, und wandern zur
Schlachtbank nach Kopenhagen. Die Zeit ihrer Wan⸗
derung iſt eigentlich der Herbſt. Von Fuͤnen treibt
man auch viel Laͤmmer nach Kopenhagen, ſo wie aus Seeland ſelbſt, und deswegen iſt die Maſtung von Hammeln hier unbetraͤchtlich; es muß alſo der Verkauf des Jungviehes fuͤr vortheilhafter erachtet wer⸗ den, als die Aufzucht und Maſtung des aͤltern.
Bei Sonnenſchein fuhr ich uͤber den großen Belt, der zwiſchen Nyeborg und Corſder uͤber drei Meilen breit iſt, und hatte das Vergnuͤgen, zur Linken eine kleine Inſel mit einem Leuchtthurm, und zur Rechten in einer Entfernung von zwei Meilen die fruchtbare Inſel Langeland zu ſehen, gerade vor mir die wenig hohe ſeelaͤndiſche Kuͤſte, welche im⸗ mer naͤher ruͤckte und ſich mehr und mehr entfaltete. Da aber der anfaͤnglich gute Wind in Windſtille uͤberging, ſo dauerte die Fahrt, die man oft in zwei Stunden macht, vier. Beide Belte haben in ihrer Mitte eine betraͤchtliche Stroͤmung, und frieren, theils
deswegen, theils weil ſie uͤberhaupt breiter ſind, nicht
ſo leicht, wie der Sund; indeß geſchieht es doch in Möglinſche Annalen. XXVII. Bd. 2. St. 1u


