Jahrgang 
27 (1831)
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ſonders da Statt finden zu muͤſſen, wo die Weide⸗ koppeln nicht genugſam befriedigt(nicht hoch genug verwallt, umgraben und umpflanzt) ſind, um das Vieh feſt zu halten. Dabei tragen die Kuͤhe ein Kopfge⸗ ſtell mit Kette uͤber der Naſe und zwei Hoͤlzern, welche ſich zuſammenziehen und druͤcken, wenn das Thier den Strick, mit welchem es angelegt iſt, zu ſtraff anzieht und zu zerreißen droht. Auch Schaafe trugen die ſchleppenden, langen, hoͤlzernen Joche, deren ich bei Schleswig gedacht habe. Man belaſtet damit vor⸗ naͤmlich diejenigen, welche ſich durch Springen und Laufen hervorthun, und andere verfuͤhren, die Befrie⸗ digungen der Koppeln zu uͤberſchreiten. Die Schaaf⸗ haltung iſt im Allgemeinen unbetraͤchtlich, und das Vieh ſelbſt grobhaarig, an Farbe theils weiß, theils ſchwarz.

Das Rindvieh iſt zaticher Abſtammung und nicht ganz leicht, denn es mag im Durchſchnitt uͤber 500 Pfund wiegen. Sein Ertrag duͤrfte aber, da die

Dreeſche im Ganzen mager und die Butterpreiſe nie⸗ drig ſind, nicht uͤber 60 Pfund Butter und 10 Thlr.

Preuß. im jaͤhrlichen Durchſchnitte anzunehmen ſeyn (Jahr 1829). Es wird auf groͤßern Guͤtern auch mit⸗ telſt Verpachtung an eigne Butter⸗ und Kaͤſe⸗Fabri⸗

kanten genutzt. Ich ſah in den Weidekoppeln, außer

einigen Pferden und Fuͤllen, 4 bis 10 Stuͤck Rind⸗ vieh, 10 40 Stuͤck Schaafe, etwas Gaͤnſe und hier und da auch einige Schweine. Der Beſitz der Bauern

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