Jahrgang 
27 (1831)
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hbon Das unbedeutende Staͤdtchen Aſſens liegt hart bi am Meere, von welchem zwei, aus Holz und großen bon Feldſteinen konſtruirte Daͤmme einen Theil abſcheiden NRnſee und zum Hafen bilden, wie bei Aroͤſund. In ihm toßen lagen jetzt zwei groͤßere Kuͤſtenſchiffe und mehrere Kol⸗ Eber, und eine Maſchinerie gewoͤhnlicher Art hob aus laͤn⸗ der Tiefe den Schlamm, um das Fahrwaſſer offen zu ff j. eerhalten.

üͤber gwei chauſſirte, jiemlich breite, aber nicht voͤllig

r als gerade gelegte Straßen laufen von Aſſens ab; die chbil eine noͤrdlich nach Middelfahrt, die andere nordoͤſtlch Nd. nach Odenſee. Ihre Unterhaltung liegt hier, wie uͤber⸗ en die haupt im ganzen Staate, den Kommunen ob, und ihre Meilen 1 Benutzung iſt groͤßtentheils umſonſt. Fuͤr Bepflan⸗ Fuhr⸗ zung derſelben mit Baͤumen iſt nur wenig geſorgt, poſten, uͤbrigens aber ſind ſie wohl unterhalten, und werden krande durch viel und ſchweres Fuhrwerk nicht ruinirt, weil

1 die Schifffahrt das Fuhrweſen vereinfacht.

n das Das Land zeigte mir in der Richtung auf Oden⸗ unden ſee und ſoweit ich noͤrdlich und uͤdlich es uͤberblicken Schil. konnte, eine wellenfoͤrmige und oft huͤgelige Ober⸗ man flaͤhhe, und da ſie ſtark ſandhaltig iſt, ſo ſchaͤtzte ich preuß. die kultivirten Aecker und Weiden nur als Haferbo⸗ einzell den und Gerſtenland 2ter Klaſſe, welches haͤufiger Belts zum bloßen Roggenboden abfiel, als ſich zum Gerſten⸗ kleinen boden 1ſter Klaſſe erhob. nt hier Außer einzelnen beſtaͤndigen Weideraͤumen, klei⸗

nen Jadhälbern und Wieſen, die 6 ch in den Thaletn 2 2