Jahrgang 
23 (1829)
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guter Anlaß zur neuen Anfuhr zeigen. Der lange Winter wird auch hier die kuͤnftige Ernte verſpaͤ⸗ ten, wenn er auch die Fluren in beſter Beſchäffen⸗ heit zeigt; indeß von der Beurtheilung der naͤchſten Ernte wird der Preis beſonders abhaͤngen. und droht

nuns irgend eine Gefahr, kann eine ſtarke Hebung

nicht fuͤglich ausbleiben. Die Erwartungen mancher Nachbarn, wohl unterrichteter Leute, gehen dahin, daß wir noch hohe Getreidepreiſe erleben, undedann wenig oder gar nicht fuͤr unſere Lage vorbereiket ſeyn werden. Wir bemerken, daß unſer Gouverſfement ſich mit der jetzigen Abfaſſung der Getreide⸗Zollge⸗

ſetze nicht zu befriedigen gedenkt, weil ſie das Land

Uebeln bloßſtellen, welche man ſich nicht einbildete, und genugſam ihnen einleuchten werden, demnach ein feſter, unzuveraͤndernder Zoll eingefuͤhrt werden moͤchte, und wiſſen, daß die Entwerfer der fruͤhern Kornakte jetzt neue Berechnungen und Entwuͤrfe bil⸗ den, andere Vorſchlaͤge dem Parlament vorzulegen. Es iſt uͤbrigens von hoher Wichtigkeit fuͤr den all⸗ gemeinen Geſchaͤftsgang, wie ſich der Getreidemarkt kuͤnftig bewegen, indem Geldkredit und ſelbſt Pro⸗ duktenwerth davon geleitet wird.

Der ſechswoͤchentliche Durchſchnittspreis des Wei⸗ tzens war am 24ſten Maͤrz 69 Sch. 3 D., auf wel⸗ cher Hoͤhe ſich derſelbe auch bis jetzt erhalten hat.

Die Zufuhr vom Lande vermindert ſich, allen Rachrichen zufolge, auf den inlaͤndiſchen bedeutenden

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