Jahrgang 
23 (1829)
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geachtet ſchwanken die Preiſe unaufhaltbar: ſie fallen morgen, wenn ſie heute geſtiegen ſind, oder, umgekehrt, ſteigen, wenn ſie heute gefallen ſind. Dieſes kleinliche Schwanken in einem Handel dieſer Art und bei ſol⸗ chen obwaltenden Umſtaͤnden, kann unſern Anſichten nach nur in Folgendem begruͤndet ſeyn. England hat bis jetzt aus dem Auslande eine groͤßere Zufuhr ge⸗ habt, als es erwartet hat, und die Meinung, daß die Vorraͤthe auf dem Kontinente noch groß genug ſind, um ſeinen Bedarf bis zur Ernte zu decken, hat ſich feſtgeſtellt, und die engliſchen Haͤuſer vorſichtig und aͤngſtlich gemacht, bedeutende Quantitaͤten auf Speku⸗ lation zu kaufen. Was bisher gebraucht wurde, iſt durch Zufuhr gedeckt, und wird, ihrer Meinung nach, auch fernerhin gedeckt werden. War daher die Zu⸗ fuhr in einer Woche ſtaͤrker als gewoͤhnlich, ſo fiel das Getreide, war ſie geringer, ſo ſtieg es. Es geht hier im Großen, wie es in unſern Landſtaͤdten im Kleinen geht, wo Baͤcker und Brauer nur von einem Tage zum andern, oder hoͤchſtens von einer Woche zur andern kaufen, in der feſten Meinung, daß doch genug Getreide da ſey, und ſie immer, wenn es ihnen genehm ſeyn wuͤrde, kaufen koͤnnen. Hierzu koͤmmt nun noch, daß England bei weitem nicht mehr ſo viel als ſonſt gegen ſeine Fabrikate eintauſchen kann, indem in ſehr vielen Artikeln die Fabrikate anderer Laͤnder mit ihm jetzt in die Schranken treten und Konkurrenz mit ihm halten koͤnnen. Es muß daher jetzt mehr