Jahrgang 
23 (1829)
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zum freien Nachdenken gebracht, daß er die Verhaͤlt⸗ niſſe ſeiner Wirthſchaft bei der Ochſen⸗ oder Kuhhal⸗ tung gegen einander halten kann. Er wagt es nicht, den Gang ſeiner Vorfahren zu verlaſſen, ſondern er meidet lieber ſeine Wirthſchaft, als daß er ein ſo ſiche⸗ res Mittel zu ſeinem Beſtehen ergriffe.

Ich habe, leider! beſtimmte Thatſachen vor Au⸗ gen, und kann nur beklagen, daß weder Beiſpiel noch Belehrung die Bewohner von Reichenow dahin brin⸗ gen konnten, von auffallenden Fehlern bei ihrer Wirth⸗ ſchaftsfuͤhrung zu laſſen. So große Beweiſe von Ver⸗ trauen ſie mir als ihrem Vorgeſetzten waͤhrend eines 13jaͤhrigen Zeitraums gegeben haben, ſo wenig iſt es mir gelungen, auf die Befoͤrderung ihres Wohlſtandes zu wirken, blos weil ſie nicht daran gewoͤhnt waren, uͤber ihren Ackerbau nachzudenken. Beſſerer Unterricht in den Schulen und nachherige Belehrung uͤber den Ackerbau durch Volksſchriften ſind noͤthig, um den ge⸗ meinen Bauer zu einem beſſern Landwirth zu machen. Ich uͤberlaſſe es anderen, uͤber die Mittel, die Volks⸗ bildung in dieſer Hinſicht zu befoͤrdern, nachzudenken, und ſpreche jetzt von der Vorbereitung junger Leute aus den gebildeten Staͤnden zu dem landwirthſchaft⸗ lichen Gewerbe.

So lange der Ackerbau auf den großen Guͤtern in Deutſchland faſt ausſchließlich mit Hofedienſten be⸗ trieben wurde, ſo wurden die Gehuͤlfen hauptſaͤchlich gebraucht, um dieſe Dienſte zweckmaͤßig zu benutzen.

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