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Thaer's, es wohl an der Zeit ſeyn duͤrfte, noch ein Mal mit jenen eingebildeten Leiſtungen hervorzu⸗ treten, um die Celebritaͤt jetzt zu erlangen, welche ihm damals ſo arg zu Waſſer gemacht worden iſt. Ru⸗ hig und ſtumm wuͤrden wir auch dieſen erneuerten Verſuch und ſeinen Erfolg mit angeſehen haben, wenn der Herr Baron ſich nicht auf eine ſo anmaßende Weiſe ruͤhmte, dem vortrefflichen und ſcharfſinnigen Thaer, dem Arzte, etwas begreiflich gemacht zu ha⸗ ben, was jeder Schulknabe kennt, der weiß, was eine Fluͤſſigkeit iſt, wenn er nicht ſeit dem Tode Thaer's jede Gelegenheit ergriffen haͤtte, um, wenn auch bis⸗ weilen mit ehrfurchtsvollen Worten verlarvt, doch in der That gegen ihn, oft auf nicht freundliche Weiſe, aufzutreten, und endlich, wenn nicht das Sprich— wort calumniari audacter semper aliquid haeret eben ſo wahr als alt waͤre.
Herr Baron von Ehrenfels verirrt ſich hier gleich allen ehrſuͤchtigen Menſchen, die, wenn ſie die Ehre und Beruͤhmtheit nicht erlangen koͤnnen, welche ſie ſo gern haben moͤchten, nichts achten, was nicht von ihnen ausgeht, und alles vergeſſen, was ihnen von andern wohlmeinenden Maͤnnern geſagt wird, und nicht in ihrem Kram paßt. Sie ſtellen, uneingedenk der freundlichen Weiſung Anderer, in be⸗ fangener und zu großer Meinung von ſich, wackere Maͤnner in ein nachtheiliges Licht, in welches ſie, zwar ſich unbewußt, doch aber in der That ſich ſelbſt


