Jahrgang 
33 (1833)
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ſagen wollen; andererſeits ſind ſie ſo ſehr voll falſcher Schluͤſſe, die dem Verfaſſer bei ſeiner Unkenntniß in den mediziniſchen Wiſſenſchaften und bei der groͤbſten Verwechſelung der gebraͤuchlichen mediziniſchen Kunſt⸗ ausdruͤcke um ſo leichter moͤglich wurden, daß ſie trotz der Einbildung ihres Verfaſſers, die Kenntniſſe von der Traberkrankheit um nichts gefoͤrdert haben. Der ſehr thaͤtige, und in dieſer Hinſicht ruͤhmlichſt bekannte Verfaſſer haͤtte gewiß beſſer daran gethan, wenn er uns, meinetwegen mit ſeinen Hypotheſen, mehr That⸗ ſachen geliefert haͤtte, als daß er aus vermeintlichen, nicht aufgefuͤhrten truͤgeriſche Schlußfolgerungen zog. Er iſt uͤbrigens gewiß derjenige Schriftſteller, von welchem die neueren Meinungen von der Anſteckung und der unbegrenzten fuͤrchterlichen Vererbung der Krank⸗ heit im Publikum hauptſaͤchlich herruͤhren duͤrften. Die von ihm aufgefuͤhrten Beobachtungen ſprechen gemein⸗ hin nicht fuͤr und haͤufig gegen dasjenige, was er daraus entnommen hat. Seine Aeußerungen uͤber die den ſeinigen entgegengeſetzten Anſichten Anderer, z. B. uͤber die von Thaer und Lezius gegen die Erblich⸗ keit uͤberfuͤhren niemals, und ſind oft zu ſeicht, als daß man ſie leſen möchte.

v. Richthofens erſter Aufeatz iſt enthalten in den Verhandlungen und Arbeiten der ökon. patrioti⸗ ſchen Societaͤt der Fuͤrſtenthuͤmer Schweidnitz und Jauer vom Jahr 1821. Beilage G. S. 125 131. Er liefert hierin einen Auszug der Frankſchen Ab⸗