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Erzeugung der Krankheit nach Einfuͤhrung fremder Boͤcke.
v. Tennecker mußte auch uͤber Traberkrankheit ſchreiben, wobei er jedoch nur die Anwendung des gluͤhenden Eiſens als Heilmittel empfiehlt. Es ſcheint die ganze Abhandlung von ihm mehr nur, um drei ſeiner eigenen Werke zu loben, geliefert worden zu ſeyn. S. v. Tennecker, Thieraͤrztliche Krankheits⸗ geſchichten, Bd. I S. 24. Dieſelbe Abhandlung iſt abgedruckt in den oͤkon. Neuigkeiten und Verhandlun⸗ gen, her. v. André N. 97. 1822, und ſogar wie⸗ derholt in derſelben Zeitſchrift N. 10. 1823.
Ein intereſſanter Aufſatz iſt der des Geh. Raths Rudolphi in den Moͤglinſchen Annalen Bd. XII 1823 S. 54— 64, datirt vom 2ten Mai 1821. Er enthaͤlt beſonders ſechs Sektionen traberkranker Ham⸗ mel mit ſehr beachtungswerthen aus dem Vorfund entnommenen Schluͤſſen. Dieſem Aufſatze iſt ein Aus⸗ zug aus dem Mortalitaͤts⸗Regiſter der betreffenden Schaͤferei eines in meiner Naͤhe befindlichen Gutes angehaͤngt.
v. Richthofen, der vieles, jedoch nur aͤußerſt wenig Genieß⸗ und Nutzbares uͤber die Traberkrank⸗ heit geſchrieben hat, legte ſeine Bemerkungen in meh⸗ reren Aufſaͤtzen und in einem eigenen Werke nieder. Sie zeichnen ſich nebenbei alle durch einen fuͤrchterli⸗ chen Periodenbau aus, ſo daß man ſchon Muͤhe ge⸗ nug hat, dasjenige aufzufaſſen, was der Verfaſſer hat


