Jahrgang 
33 (1833)
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den auf hohen Befehl erſtatteten Bericht in die Haͤnde des Publikums, damit es richte und aufklaͤren helfe, wo meine Anſichten unrichtig ſeyn ſollten; wobei ich jedoch noch bitte, uͤberall mit Genauigkeit zu pruͤfen, wie es leider nicht immer im Gebiet gewerblicher Wiſſenſchaft aus Eigennutz oder Vorurtheil geſchieht, und namentlich vorliegenden Gegenſtand betreffend, nicht immer geſchehen iſt.

Der Abſchnitt, worin ich mich uͤber das Weſen der Traberkrankheit ausſpreche/ erheiſcht allerdings, wenn er genau verſtanden werden ſoll, eine nicht ganz gewoͤhnliche Kenntniß von dem Bau und den Ver⸗ richtungen des Nervenſyſtems, auch wohl des ganzen Organismus; die ich alſo beim Leſer vorausſetze.

Beim Abſchnitt von den Gelegenheits⸗Urſachen der Traberkrankheit werde ich bitten, meine Abhand⸗ lung im XXIV. Bande dieſer Annalen S. 165 279. zur Hand zu nehmen, indem ich zur Vermeidung einer ermuͤdenden Weitſchweifigkeit auf das in die⸗ ſem Aufſatze enthaltene hinzuweiſen gezwungen bin.

Wriezen, den 8ten Mai 1833.

Es ſcheint mir ein ziemlich gemeinſamer Fehler aller heutigen Thieraͤrzte der zu ſeyn, daß ſie ſich bei ihren Forſchungen nicht vielſeitig mit den in Anregung gebrachten Gegenſtaͤnden beſchaͤftigen. Zum Theil liegt dieß nun wohl in der Art, wie die groͤßere Menge