ten zuruͤckzukommen. In den Stäͤdten fehlt es ge⸗ woͤhnlich an dem noͤthigen Schnee, die beſchlagenen Schlitten ſchneiden durch, und mit unbeſchlagenen wirft man aller Augenblicke um. Zweitens, iſt die Bahn auch beſtaͤndig, ſo ſind die Hohlwege, gewoͤhnlich, wie be⸗ ſonders den letzten Winter, ſo verſchneet, daß man ſie ſich erſt ausſchaufeln muß. Kurz, es giebt meines Erachtens keinen ſchlechtern Transport, wenigſtens kei⸗ nen unſicherern, als den großer Laſten auf Schlitten Wir bekommen alſo in ſofern bei weitem weniger fuͤr unſer Getreide, und der wuͤrde gewaltig irren, der bloß nach den in jenen großen Staͤdten gezahlten Prei⸗ ſen den Unterſchied zwiſchen hier und dort berechnen wollte. Nein, der Unterſchied iſt viel groͤßer, als ihn die Tabellen der Amtsblaͤtter ergeben, wir haben hier mit Fatalitaͤten zu kaͤmpfen, von denen ſich in Sach⸗ ſen Niemand etwas traͤumen laͤßt, und worauf ich weiter unten noch zuruͤckkommen werde. 3. Ich komme zur Hauptſache, zur Schilderung unſeres Bodens. Wenn mich je ein Aufſatz in dieſer Art angeſprochen hat, ſo iſt es der vor mehreren Jah⸗ ren in Pohl's Archiv mitgetheilte, den ſogenannten kal⸗ ten Boden betreffend; gerade der dort geſchilderte, fein⸗ koͤrnige, nach Regenguͤſſen ſich verſchlammende, und beſonders im Fruͤhjahr einen widrigen Glanz anneh⸗ mende Boden, gerade dieſer iſt hier in großen Flaͤ⸗ chen, und ſtuͤckweiſe beinahe auf allen Guͤtern, vor⸗ handen. Vermoͤge der Feinkoͤrnigkeit iſt er bei trock⸗
Jahrgang
25 (1830)
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