Jahrgang 
25 (1830)
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nariusſchen Aufſatzes, vermocht werden moͤchten, ihr Heil hier in Preußen zu verſuchen. Er hat das be⸗ ſtaͤtigt, woruͤber wir unter uns ſchon laͤngſt eins wa⸗ ren, daß naͤmlich unſere beſten Wirthſchaften zu den

beſtbetriebenen der ganzen Welt gehoͤren, wogegen

leider unſere ſchlechten Wirthſchaften aber auch wie⸗

4 derum die ſchlechteſten des ganzen Erdbodens ſind. Wer mir hierin nicht beipflichten will, den darf ich dooch wohl nur an unſere Schaͤfereien und Brennereien

erinnern.

Ich habe der ſchwierigen Verhaͤltniſſe einige Male erwaͤhnt ꝛc., weshalb ich ſie jetzt aufzaͤhlen will. Ich verſtehe hierunter:

1. Den Mangel an Abſatz.

2. Wenn dieſer auch vorhanden, die viel ſchlechteren Preiſe, wozu auch das ſogenannte Krumpmaß gehoͤrt; die oft grundloſen Wege.

3. Der groͤßtentheils unthaͤtige, oder, ſeiner zu gro⸗ ßen Strenge wegen, unbuͤndige, mit einem Worte, der ſchlechte Boden.

4. Das bei weitem unguͤnſtigere Klima, worunter ich nicht die ſpaͤtere Ernte, ſondern die kuͤrzere Vegetations⸗Periode verſtehe.

1. Die drei Staͤdte Danzig, Elbing und Koͤnigs⸗ berg abgerechnet, haben wir keinen Markt, auf dem

bedeutende Quantitaͤten von Getreide, Wolle oder

Spiritus abzuſetzen ſind, mit einem Worte, wir haben keinen Binnenhandel. Wer die Karte zur Hand A 2