Jahrgang 
24 (1829)
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noch in der Erde liegen. Die ſeit dem 19ten Oktober gehabten Froͤſte machen dieſe Ernte nicht nur noch ſchwie⸗ riger, ſondern haben ſchon eine Maſſe von Knellen verdorben, und es werden, da ſelbſt bei der groͤßten Auf⸗ merkſamkeit dennoch immer einige angefrorne mit in die Haufen kommen, noch Tauſende waͤhrend des Win⸗ ters verderben. Es kann daher nicht genugſame Sorg⸗ falt auf die Kartoffeln verwandt werden, um ſo mehr, da, abgeſehen von dem Froſtſchaden, dieſelben in die⸗ ſem Jahr uͤberhaupt eine groͤßere Diſpoſition als gewoͤhnlich zum Faulen haben ſollen. Was den Er⸗ trag der Kartoffeln betrifft, ſo beſtaͤtigt ſich die im vorigen Quartals⸗Berichte mitgetheilte Nachricht, daß naͤmlich derſelbe in hochgelegenem und lockerem Boden, verſteht ſich, bei ſorgſamer und zweckmaͤßiger Kultur, vortrefflich, hingegen in tiefen, naſſen Gegenden zwar das Kraut ungewoͤhnlich uͤppig, der Ertrag aber ſehr mittelmaͤßig, ja ſogar ſchlecht ſey. Von dem hie⸗ ſigen beſſern Boden gaben zwei mit der Kette von mir ausgemeſſene Magdeburger Morgen 15 Wiſpel Kartoffeln, die in meiner Gegenwart aufgenommen und mit dem Scheffel gemeſſen wurden, Man darf alſo mit Gewißheit den hieſigen Mittelertrag auf 6 Wiſp. pro Magdeburger Morgen ſetzen. Da die Kartof⸗ feln bei ſo naſſem Wetter gewachſen und ungewoͤhn⸗ lich groß ſind, ſo glaubte ich, daß der Staͤrkegehalt, oder uͤberhaupt der Gehalt an trockener Subſtanz in den Kartoffeln geringer ſeyn wuͤrde als ſonſt;

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