Jahrgang 
24 (1829)
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ſen ſeyn, daß es als vollkommen unbrauchbar und nur als Duͤngermaterial betrachtet wird. Vorzuͤglich trifft dieſes die Gerſte und den Weitzen, und es ver⸗ langen beide Getreidearten gewiß große Aufmerkſam⸗

keit hinſichtlich der Aufbewahrung. Die Erbſen, ſo

wie uͤberhaupt die Diadelphiſten, Klee, Luzerne, Wik⸗ ken, Bohnen u. ſ. w., ſind, obgleich an einigen Orten der Mehlthau und die Raupen ſehr geſchadet haben, dennoch im Allgemeinen vortrefflich gerathen.

Die ſchon fruͤher mitgetheilten Nachrichten uͤber die ſchlechte diesjaͤhrige Ernte des Rapſes beſtaͤti⸗ gen ſich faſt aus allen Gegenden, wo man dieſe Oel⸗ frucht baut.

Die Nachmaht der Wieſen hat, wie wir in unſerm vorigen Berichte vermutheten, durch die große Naͤſſe ſehr gelitten. Wenn auch in einigen Gegenden Gras genug auf den Wieſen vorhanden war, ſo ha⸗ ben doch die Grasarten durch die Naͤſſe an Qualitaͤt verloren, und ſind uͤberdem noch groͤßtentheils ſchlecht gewonnen, wenn ſie ſonſt uͤberhaupt, des Waſſerſtan⸗ des wegen, gewonnen werden konnten. Die Kartof⸗ felernte iſt an ſehr wenigen Orten ſchon beendigt: denn theils verſpaͤtete die ſchlechte Fruͤhjahrs⸗Witterung zur Zeit des Kartoffellegens die Saat, und folglich auch die Reife, und theils machte es die naſſe Wit⸗ terung der letzteren Wochen in ſchwerem Boden, ſelbſt dem thaͤtigen Landwirth, unmoͤglich, die Kartoffeln her⸗ auszunehmen, ſo daß jetzt mehrere Tauſende von Wiſpeln

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