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lichen Impfung am Ohr erhalten hatte, wollte auch dieſe Laͤmmer auf gleiche Weiſe impfen, wurde aber durch den Eigenthuͤmer, Herrn Gutsbeſitzer Loͤbbecke zu Dorſtadt, einen uͤbrigens ſehr beruͤhmten Schaaf⸗ zuͤchter, aus dem Grunde davon abgehalten, weil die Nummern am Ohr dadurch oft unkenntlich wuͤrden. Die ſaͤmmtlichen Zibben⸗Laͤmmer wurden daher mit großer Vorſicht an der Keule, eine Haͤlfte der Ham⸗ mel⸗Laͤmmer auf der gewoͤhnlichen Impfſtelle am Schwanze, 3 Zoll vom After, die andere Haͤlfte aber nahe an der Spitze des nicht abgeſchnittenen Schwan⸗ zes geimpft. Von denen an der Keule und oben am Schwanze geimpften Laͤmmern— ſehr gut genaͤhrte Thiere— krepirten drei Procent, von denen, die an der Spitze des nicht geſtutzten Schwanzes geimpft wur⸗ den, nur 1 Procent. Dieſer Fall, obgleich er nur als einzelne Beobachtung angeſehen werden kann, ſcheint meine oben ausgeſprochene Meinung zu beſtaͤtigen, daß die Impfung auf der Stelle am wenigſten gefaͤhrlich ſey, wo das Empfindungsvermoͤ⸗ gen herabgeſtimmt, und die Circulation des Blutes ſchwaͤcher iſt, wo uͤberhaupt die ganze Lebensthaͤtigkeit auf einer niederen Stufe ſich befindet.
Im Februar d. J.(1829), wo man in hieſi⸗ ger Gegend keine natuͤrliche Pocken mehr fuͤrchtete, bra⸗ chen dieſelben dennoch in der Schaͤferei auf der Do⸗ maine Salzdahlum aus. Man wuͤnſchte, daß ich die


