— 562—
„ der eine ſehr bedeutende Zufuhr ſtatt, denn vom 28. September bis 4. Oktober ſind 20,295 Quarter Weitzen eingefuͤhrt worden. Von dem unter Schloß liegenden Getreide wurde in dieſer Zeit bedeutend verkauft, und es fielen am 17. Oktober die Preiſe um 3 bis 5 Sch. Allein am 21. deſſelben Monats war der Handel ſchon wieder lebendig, und am 24. waren die Preiſe nicht nur wieder bis zur vorigen Hoͤhe geſtiegen, ſondern hatten dieſelbe ſchon bereits uͤberſchritten, auf welchen er ſich den neueſten Nach⸗ richten zufolge auch bis jetzt erhalten hat. Am 4. November waren die regulirten Durchſchnittspreiſe der letzten Woche: fuͤr den Berl. Scheffel Weitzen 76 Sch.— P.= 5 Rthlr. 24¼ Sgr. Gerſte 39 ⸗ 9„= 2. 192 ⸗ Hafer 26 ⸗ 10 ⸗ 1 6 3+ Roggen 2„ 3— 2 16 ¼ Bohnen 40„ 9 ⸗= 2 ⸗ 21 ½ ⸗ Erbſen 4 ⸗„ 9 ⸗=2 26¾ ⸗ Aus dieſer allgemeinen Ueberſicht des Getreidehandels in England ergiebt ſich, daß das Getreide in der That vom Ende des Juli's bis jetzt, wenn auch nicht fortwaͤhrend geſtiegen iſt, ſich dennoch immer auf einer bedeutenden Hoͤhe erhalten hat. Die Ur⸗ ſache, warum es einigemal und zwar nur auf wenige Tage fiel, liegt, wie aus dem Geſagten hervorgehet, theils in der bedeutenden Zufuhre, theils in dem Ver⸗ kaufe bedeutender Quantitaͤten des unter Schloß lie⸗
N


