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aus gluͤcklich zu ſeyn, und verſicherte, daß er
nie Jemand mit Abſicht beleidigt, und daß es ihm ſtets wehe gethan habe, wenn ſich Jemand
durch ihn beleidigt gefuͤhlt haͤtte. Immer mehr
und mehr an Kraͤften abnehmend, ſchlief er am 26ſten Oktober Morgens ruhig ein, und gab in dieſem ſanften und ſuͤßen Schlafe ſei⸗ nen Geiſt in deſſen Haͤnde, aus welchen er ihn einſt erhalten hatte. Was die Welt an ihm verloren hat, wird ſie ſelbſt am beſten zu wuͤr⸗ digen wiſſen, was er gewirkt hat, davon moͤ⸗ gen folgende Hauptzuͤge den Umriß geben. Was er als Arzt ſeinem Vaterlande und vorzuͤglich ſeiner geliebten Vaterſtadt Celle und deren Umgebung geweſen iſt, kann Unterzeich⸗ neter nicht beurtheilen, wohl aber iſt es ihm bekannt, daß dem verehrten Bater die Liebe, Hochachtung und der Segen ſehr vieler Men⸗ ſchen ſeiner Vaterſtadt, denen er Troſt und Rathgeber in den ſchwerſten Krankheiten gewe⸗ ſen iſt, gefolgt, und daß ſein Andenken in den Herzen der gemuͤthlichen Bewohner des freund⸗ lichen Celle bis jetzt eben ſo lebendig iſt und auch ſeyn wird, als der Gedanke an die geliebte Vaterſtadt und ihre Bewohner den nunmehr Entſchlafenen bis zum letzten Augenblick ſeines Lebens gluͤcklich gemacht hat, und ſeine Hin⸗


