iſt, indem es mit dem Zweck der Landwirthſchaft ſelbſt zuſammenfaͤllt. Dieſes Prinzip iſt: die ar⸗ beitende Klaſſe durch den großen wirthſchaftlichen Hebel des Intereſſes zu ſtimmen, ihre Kraͤfte auf die hoͤchſt⸗ und beſtmoͤglichſte Weiſe anzuſtrengen, um mit einem moͤglichſt geringen Koſtenaufwande einen moͤglichſt hohen Ertrag zu gewinnen.
Es kann ſich daher nur darum handeln, ob dieſe Wirthſchaftsweiſe in der Anwendung Hinder⸗ niſſe findet, welche ſie entweder uͤberhaupt unraͤthli⸗ cher oder doch weniger zweckmaͤßig als eine andere erſcheinen laͤßt, und dies zwar im Allgemeinen oder doch fuͤr beſtimmte Lokalitaͤten.
Wenn daher das Prinzip der Antheils⸗Wirth⸗ ſchaften als richtig anerkannt werden muß, wenn es ſich nicht beſtreiten laͤßt, daß eine Durchfuͤhrung der⸗ ſelben einen wohlthaͤtigen Umſchwung in einer Wirth⸗ ſchaft hervorbringen muͤſſe,— es aber zweifelhaft iſt, ob die an ſich gute Sache durch hindernde Um⸗ ſtaͤnde fuͤr die beſtimmten Lokalitaͤten unzweckmaͤßig werde, ſo wird es um ſo wuͤnſchenswerther ſeyn, die Reſultate ſolcher Antheils⸗Wirthſchaften kennen zu lernen, je verſchiedener die daruͤber herrſchenden Mei⸗ nungen ſind.
Man glaubt daher jeder Entſchuldigung uͤber⸗ hoben zu ſeyn, wenn man dem landwirthſchaftlichen Publikum einige Reſultate der Bewirthſchaftung von 6 Oekonomie⸗Guͤtern oder Meiereien darlegt, welche


