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rigen oͤrtlichen Wollmaͤrvkte anbetrifft, haͤngt es wohl davon ab, ob die vormals im Wollhandel be⸗ ſchaͤftigten, aber durch die ungluͤckliche Geldkriſe zer⸗ ſtoͤrten und daraus zuruͤckgezogenen Capitale durch andere werden erſetzt ſeyn. Wenn das nicht iſt, moͤchte die Concurrenz der Kaͤufer fehlen und der Handel faſt nur auf die Fabrikanten beſchraͤnkt ſeyn, welche aber ihren ganzjaͤhrigen Wollbedarf nicht auf einmal kaufen. Zwar iſt unbeſchaͤftigtes Geld genug vorhanden, aber man wird es auf dieſen Zweig nicht anders neu anlegen, als wenn es mit ent⸗ ſchiedner Sicherheit und Vortheil durch wohlfeilen Einkauf geſchehen kann. Waͤren nun die Verkaͤufer, wie vormals, genoͤthigt, zu jedem Gebote im Markte loszuſchlagen, ſo koͤnnten die Preiſe ungebuͤhrlich tief heruntergehen. Deshalb werden wir in unſerm Staate die Wohlthat der Dazwiſchenkunft der See⸗ handlungs⸗Direction wieder hoͤchſt dankbar zu erken⸗ nen haben— ſelbſt diejenigen, die keinen Gebrauch davon machen, ſondern gleich verkaufen wollen.
Es kann jedoch ſeyn, daß ſich auch dieſe Woll⸗ maͤrkte recht gut ſtellen, und daß der in dem letzten Jahre wieder gemachte Gewinn, mehrere Kaͤufer an⸗ ziehe. Einzelnen erhaltenen Nachrichten zufolge regt ſich in Sachſen und Schleſien ſchon einiges Leben im Wollhandel, und dieſes ſoll von einem bisher noch nicht in Betracht gekommenen Punkte ausge⸗ hen, naͤmlich von den vereinigten Staaten, wo der
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