Jahrgang 
19 (1827)
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mer und Verbraucher finden werde, und uns aller, oft abſichtlich daruͤber erregken Beſorgniſſe, entſchla⸗ gen. Die Welt, wo Wolle und immer beſſere be⸗ gehrt wird, erweitert ſich bei weitem ſchneller, als die Produktion ihr nachkommen kann. Was beſon⸗ ders die hochfeine, tadelloſe Electoral⸗Wolle anbe⸗ trifft, ſo zeigt ſich's bei allem darauf verwandten Streben immer mehr, wie ſchwierig ihre Erzeugung iſt. Faſt alle Wollhaͤndler ſind der Meinung, daß man in dieſer Wollart mehr zuruͤck, als vorwaͤrts gekommen ſei. Dies glaube ich nun zwar nicht, denn wenn man alte Proben von ſolchen Wollen, die vor 20 Jahren fuͤr die beſten gehalten wurden, mit de⸗ nen vergleicht, die jetzt nur in den erſten Rang kom⸗ men koͤnnen, ſo ſcheinen die Forderungen mehr ge⸗ ſpannt, als die Leiſtungen erſchlafft zu ſeyn. Aber

ſchwieriger iſt es jetzt allerdings, dies moͤglich voll⸗

kommenſte zu erreichen, als vormals; ohne ungleich groͤßere Anſtrengung bleibt man von dem aufgeſtell⸗ ten Ideale weiter zuruͤck, und viele kommen ihm, bei aller Anſtrengung, nicht naͤher, weil ſie den richti⸗ gen Weg verfehlten. Daher bemuͤhen ſich nun auch die meiſten mit dem Geringeren, aber dennoch Vor⸗ theilhaften, und ſo wird das erſte und hoͤchſte wohl immer ein Eigenthum der Geſchickteſten und Flei⸗ ſigſten bleiben.

Der Weltmarkt fuͤr Wolle jeder Art wird uns

noch lange geſichert bleiben. Was aber die diesjaͤh⸗