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Beim gedraͤngten kraͤftigen Stand des Getreides aber bedarf es nur weniger Senſenhiebe, um Material zu einer kleinen Garbe zu liefern, die dem Binder zum oͤfteren Stehen noͤthiget, waͤhrend der Maͤher eben ſo raſch fortſchreitet, nur etwas mehr Kraft anwendend.
Bei einem John von 20 bis 24 Maͤhern; wie ich ihn oͤfters in der Ernte habe, macht aber die oft wiederholte Pauſe des Einzelnen, und wenn ſie
auch nur ¼ Minute dauert, gar viel aus;— ge⸗ ſchieht es alle 20 Schritte, ſo kommt auf den John 1 ½ Stunde, ein Verluſt fuͤr den ganzen Tag von geewiß 18 bis 20 Stunden Mannsarbeit.
4) Die pag. 455. erwaͤhnte Urſache der Ab⸗ weichung bei der Sommerung, weil eine Perſon nicht volle Beſchaͤftigung hinter einem Maͤ⸗ her finde, iſt mir unerklaͤrlich. Geht denn in
Recklenburg das Maͤhen der Sommerung langſa⸗ mer von ſtatten, als das des Wintergetreides? bei mir iſt es umgekehrt, und das Geſchaͤft des Bin⸗ dens bleibt daſſelbe. Die meiſte, wenigſtens ſehr viele, Sommerung wird in Schleſien ohne Abraffen mit der Grasſenſe in Schwaden gehauen und dann ſpaͤter zum Einbinden in Gelege geharkt;— wenn ich mir die verſchiedenen Handgriffe des Binders,
auch nach der Anweiſung des Herrn Verfaſſers je⸗
Aufſatzes vorſtelle, ſo kann ich mir einen raſcheren Betrieb dieſes Geſchaͤftes, als es bei mir von ſtat⸗
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