Jahrgang 
18 (1826)
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treidehalme, theilt ſie von einander, legt ſie unterhalb der Aehren kreutzweis aneinander, und biegt nun dieſe

dergeſtallt umeinander, daß dieſe beiden Buͤſche wie

zwei Haken in einander geſchlungen ſind: an dieſer Stelle nur einmal gedreht, erhaͤlt dieſes Band eine Feſtigkeit, die nichts zu wuͤnſchen uͤbrig laͤßt, und es ſcheint mir auch, als wenn keine andere Art der Verfertigung— die Mecklenburger Art nicht ausge⸗ nommen— raſcher von ſtatten gehen koͤnne. Das Umlegen und Zuknuͤpfen geſchah nun ferner ganz auf die von Herrn Binder angedeutete Weiſe.

Um meine Harkerinnen zu ermuthigen, und weil

ſich mir wirklich die Ueberzeugung aufdrang, daß ihre

Anſtrengung unbedingt ſehr vermehrt, wo nicht ver⸗

doppelt ward, um den Maͤher zu folgen, verſprach ich ihnen eine taͤgliche Zulage von 1 ſgr. zu ihrem

bisherigen Tagelohne, alſo ſtatt 2 ¼ jetzt 3 ½ ſgr. Der Maͤher bekommt 4 ſgr. Tagelohn, und ich hatte wirklich die Freude, ſie mit Eifer die ungewohnte

Arbeit betreiben zu ſehen. Die meiſten Arbeiter, auch

die mit denen ich ſpaͤter ſprach, uͤberzeugten ſich von der Zweckmaͤßigkeit der Sache.

2) Noch muß ich zu dem Seite 463. des Auf⸗ ſatzes unten beſchriebenen Bandmachen bemerken, daß ich es in der Ausfuͤhrung fuͤr ſehr ſchwierig halte, es ſo einzurichten, daß die Aehren bei dem Bande ganz frei bleiben, indem bei einer, beſonders gehaue⸗ nen, nicht geſchnittenen Lage Getreide, die Halme

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