Jahrgang 
18 (1826)
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was ſein Gutes ſchon hinſichts der Arbeiter**) hat,

— 494— ich bald beſtimmt, dieſe, bei der jetzt beendeten, da⸗

mals begonnenen Ernte, zu verſuchen.

Indem ich nun die dabei gemachten Bemerkun⸗ gen hier mittheile und nicht in allen Punkten mit dem Verfaſſer obigen Aufſatzes, Herrn Binder zu Wulfersdorf in der Mark?*) uͤbereinſtimme; kann ich keine andere Abſicht dabei haben, als da, wo ich mißverſtehend vielleicht falſch verfuhr, und mithin nicht gleiche Reſultate gewann, um Berichtigung mei⸗ ner Anſichten und um fernere Belehrung zu bitten;

da ich ungern eine Methode aufgeben moͤchte, die

entſchiedene Vortheile haben muß. Durch dieſe ge⸗ genſeitige oͤffentliche Mittheilung kann aber mancher, der den Verſuch erſt machen will, denen mir zuerſt aufgeſtoßenen Schwierigkeiten aus dem Wege gehen,

die

*) Wulfersdorf liegt in der Neumark, 5 Meilen ſuͤd⸗ weſtlich von Frankfurt an der Oder. d. R. **) Auf hieſigem Gute habe ich ſeit 1822 die in Schle⸗ ſien faſt allgemein uͤblichen ſogenannten Dreſche⸗Gaͤrt⸗ ner(anſaͤſſige Wirthe, die fuͤr gewoͤhnlich die 10te Mandel das herrſchaftliche Getreide einernten, fuͤr einen beſtimmten, hier den 16ten Scheffel ausdre⸗ ſchen, und um ein ſeſtſtehendes Lohn das ganze Jahr zu jeder Arbeit erbotpflichtig(frohndienſtpflichtig) ſind), aufgeloͤſt und bearbeite alles blos mit freien Tageloͤhnern; was allerdings jede moͤgliche Neuerung eher beguͤnſtiget als jenes Verhaͤltniß, wo durch

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