dere nicht betraf; aber in ſofern ſolche Einfluß auf die Getreidepreiſe geaͤußert haben moͤchte,(welches jedoch nicht der Fall geweſen iſt) dennoch daran Theil genommen haben wuͤrde.— Wenn ſie gleich beide nicht ſehr weit von einander entfernt liegen, ſo
hat die Zufuhr nach jeder derſelben ganz verſchiedene
Quellen, indem Hannover ſein Getreide von Weſten, aus der Weſergegend und aus einem kleinen Theile des Hildesheimſchen bekommt; Nordhauſen aber ſei⸗ nen, durch die großen Branntweinbrennereien unge⸗ heuer zu nennenden Getreidebedarf, aus den ihm oſt⸗ lich und ſuͤdlich belegenen Gegenden Thuͤringens und
Sachſens bezieht*).
Die folgende Reihe der Getreibepreiſe entlehnt
der Verfaſſer dieſer Abhandlung aus dem klaſſiſchen
Werke Ungers uͤber die Getreidepreiſe*r), ſo wie aus einigen Schriften von Roſenthal**).—
*) Man berechnete lange Zeit den jaͤhrlichen Verbrauch der Branntweinbrennereien in Nordhauſen auf 4 bis, 5 hundert tauſend nordhaͤuſer Scheffel Getreide; das ſind 6 bis 7 ½ hundert tauſend hanndverſche Himten, wenn man der Annahme im Handel und Wandel folgt und 1 nordhaͤuſer Scheffel— 12 hannoͤverſchen Himten rechnet.
**△) Joh. Fr. Unger, von der Ordnung der Fruchtpreiſe. Goͤttingen, 1752. 4.— Iſw, beilaͤufig geſagt, im Buchhandel nicht mehr zu erhalten.
***⅛) Geſchichte des Getreidepreiſes der K. Fr. Reichsſtadt
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