Jahrgang 
18 (1826)
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Dinge. Aber ſie zeigen mehr den guten Willen um zu helfen, als daß ſie wirklich Huͤlfe bringen, und ſolche herbeifuͤhren koͤnnen. Das uͤber uns eingebro⸗ chene Unheil iſt zu tief gewurzelt, zu allgemein ver⸗ breitet, als daß kleine Mittel zu ſeiner Abhuͤlfe hin⸗ reichend waͤren. Groß und allgemein iſt das Ungluͤck. Groß muͤſſen auch die Gegenmit⸗ tel ſeyn, und allgemein zur Anwendung kommen.

Ueber das Reden von unſerm großen Nothſtande duͤrfen wir nicht verſaͤumen, endlich einmal zu ernſtlichen Handeln zu ſchreiten, um ihm entgegen zu arbeiten.

Der jetzt lebenden Generation, wenn ſie nicht viel uͤber 40 Jahre zuruͤck zaͤhlt, erſcheinen die je⸗ tzigen geringen Preiſe der landwirthſchaftlichen Er⸗ zeugniſſe ſo außer aller Regel zu ſeyn, daß ſie ſolche fuͤr zufaͤllig zu halten geneigt iſt, und obgleich

Im Koͤnigreich Hannover iſt auf ein Jahr lang das bei dem Transporte der landwirthſchaftlichen Er⸗ zeugniſſe zu erlegende Chauſſeegeld herabgeſetzt.

Im Herzogthum Sachſen⸗Meiningen ſind von 2 Monaten die Landesabgaben erlaſſen.

Der Großherzog von Mecklenburg⸗Strelitz hat ſei⸗ nen Domainenpaͤchtern Erlaß ertheilt.

In einigen Diſtrikten Preußens und Kurheſſens iſt fuͤr Rechnung der Negierungen Getreide gekauft u. ſ. w.

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