Jahrgang 
18 (1826)
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mehr abtragen zu koͤnnen. Auch daß die Hypotheken bereits an Werth verloren haben, noch immer mehr verlieren muͤſſen, und ſomit die Sicherheit der Ca⸗ pitale gefaͤhrdet wird, wovon wir bereits Beiſpiele genug geſehen haben.

So fragen Menſchenfreunde, die ſich mit gefuͤhl⸗ vollem Gemuͤthe um das Thun und Treiben der gro⸗ ßen Volksmaſſe bekuͤmmern, und mit blutendem Her⸗ zen ſehen, wie durch die jetzigen zu geringen Produk⸗ tenpreiſe ſo manches Familiengluͤck zertruͤmmert wird, wie ganze Generationen im Keime erſtickt, an⸗ dere unabwendlich in Armuth verſenkt werden. Wie ſo manches herrliche Talent unausgebildet blei⸗ ben muß. Wie der redliche Land⸗ und Hauswirth von Kummer und Sorgen niedergebeugt wird, ſich Tag und Nacht abquaͤlt, um Mittel aufzufinden, den drohenden Ruin von ſeinem Vermoͤgen, von ſeiner und der Seinigen Exiſtenz abzuwenden! Wie die moraliſche und geiſtige Ausbildung eines großen Theils des Volks in Stocken gerathen, ja zuruͤckgehen muß. Wie ſo manche unmoraliſche Handlung aus Noth begangen wird. Wie ſich der Volkscharakter noch immer mehr zu verſchlechtern drohet, ſich offen⸗ bar endlich verſchlechtern wird, da die Noth die Mut⸗ ter und die Amme der Suͤnde iſt.

So fragen die Regierer der Staatsmaſchinen, denen die Unmoͤglichkeit vor die Augen tritt, daß von den preisloſen landwirthſchaftlichen Erzeugniſſen,

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