Jahrgang 
17 (1826)
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Jahre zur vorjaͤhrigen Marktzeit geſtiegen. Bei dem im vorigen Fruͤhjahre eingetretenen Drange nach Wolle ſpekulirten Leute, die nichts davon verſtanden, ſchon vor der Schur darauf und kauften ſie, faſt ohne Anſicht, nach den von fruͤheren Jahren angegebenen Preiſen mit bedeutender Avance weg. Auch nahmen die Fabriken, welche vorzuͤglich fuͤr den außereuropaͤi⸗ ſchen Handel ſchleunig arbeiteten, ſolche unausgegli⸗ chene Wolle an. Sie konnten durch neu erfundene Apretur dem daraus verfertigten Tuche einen aͤußern Schein und Glanz geben, der es minder erfahrnen Abnehmern empfahl. Selbſt nach England ward ſolche Wolle, leichtſinnig ſortirt, geſandt. Die au⸗ ßereuropaͤiſchen Maͤrkte ziehen aber vorerſt nicht mehr ſo ſtark und der Großſtaͤdter ſchaͤmt ſich ſchon dieſer Glanztuͤcher und verlangt ſanfte, geſchmeidige, leichte, dabei aber doch dichte und haltbare Kleidung, die

ſich nur aus hochfeinem und tadelloſem Material dar⸗ ſtellen laͤßt. 1

Letzteres hatte ſich aber im vorigen Jahre, im Vergleich mit der ſchlechteren Wolle, weniger im Preiſe gehoben, weil alle Fabriken vortheilhaftere Ge⸗ ſchaͤfte mit den Mitteltuͤchern machten. Wenn Schaͤ⸗ fereien letzterer Art auch wohl einen hoͤheren Preis erhielten, ſo verdankten ſie ihn mehr ihrer hoͤher getrie⸗ benen Veredlung. Deshalb wird die hochfeine Wolle,

die in der letzten Zeit vielleicht mehr nach Frankreich und