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Donnerſtag zeigte weiß bedeckte Felder, am erſten Oſtertage aber fiel vier Zoll hoher Schnee und kal⸗ tes, windiges Wetter dauerte fort bis zu Ende des Monats.
Der April begann mit einer ftaͤgigen ſtarken Regenperiode, welche die Feldarbeit ſtoͤrte. Dann ſtarker Wind bald aus Nord⸗ bald Suͤdweſt, wobei es, einzelner Regenſchauer ungeachtet, ſchnell wieder trocknete. Vom 12ten an aber wieder vieler Regen, wechſelnd mit ſtuͤrmiſchem Winde, auch Schnee und Schloſſenſchauern. Dann am 18. eine nicht angeneh⸗ mere Wetterveraͤnderung, zwar mit heiterem Himmel, aber mit kaltem, ſtrengen Nordoſtwinde und Nacht⸗ fröſten, der bis zum 24ſten dauerte, wo der Him⸗ mel ſich truͤbte, der Wind in Suͤdweſt ging, aber doch kalt und ſtuͤrmiſch blieb. Am 2 7ſten hatten wir ein Gewitter mit Schloſſen⸗Schauern, bei einer Temperatur von 30+†.
So hat der April ſein altes Recht auf widrige Witterung behauptet, und wir duͤrfen hoffen, daß der Mai nun auch einmal wieder ſeinen Charakter als Wonnemonat geltend machen werde.
Das Wintergetreide hat ſich in ſo fern gut er⸗ halten, daß man nirgends ausgewinterte Stellen fin⸗ det. Wo aber der Boden nicht in vorzuͤglicher Dung⸗ kraft ſteht, ſieht der Roggen doch duͤrftig aus. Wei⸗ tzen zeigt ſich durchaus beſſer. Oelſaaten ſtanden in unſern Gegenden auf Boden, der ihnen zuſagte, gut,


