Jahrgang 
17 (1826)
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ligen Raſſen dieſen Tadel ſchnell zu verbeſſern, ih⸗ ren Originalſtamm zu verbaſtardiren.

Es iſt ſchwer, reine Originalien vom Jahre 1765 in Sachſen zu finden! Die Grundſaͤtze, welche uns dieſe heute wuͤnſchenswerth und noͤthig machen, ſind nicht lange anerkannt, daher man fruͤher auch nur nach gleichzeitigen Beduͤrfniſſen und Anſichten die Fortpflanzung beſorgte. S. 3.

So ſpricht dieſer Champion der ſaͤchſiſchen Schaafzucht!

Und mir will er zu Leibe, weil ich geſagt habe, man haͤtte in Sachſen noch beſſer verfahren konnen, als man gethan hat!

Kein Wort ſagt er in dieſer Schrift von den koͤniglichen Stammſchaͤfereien in Sachſen, keins von den im alten Ruf ſtehenden, aus dem reinen Ori⸗ ginal⸗Stamm gebildeten Schaͤfereien zu Kliphau⸗ ſen, Dahlen, Machern, Zcheplin, Ehren⸗ berg, Luͤbbenau, Lauske u. ſ. w., vielweniger von den neueren ſich jetzt auszeichnenden zu Thal bei Oſchatz, Leutwitz u. a. Nur Rochsburg al⸗ lein iſt es, wo ſich das Heiligthum von 1765 noch aufbewahrt findet.

Rochsburgs Stallfuͤtterung und das nahe Her⸗ renauge, nebſt der lebendigen Ueberzeugung von dem Werthe reiner geregelter Inzucht und der noͤthigen Modifikation macht billig eine Ausnahme(von al⸗ len uͤbrigen Schaͤfereien Sachſens) und giebt die