Jahrgang 
17 (1826)
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fort, die meiſten brauchten es nur zur Veredlung ih⸗ res Landviehes. Viele waͤhlten nach Anſichten bald das glatte bald das gezwirnte Haar u. ſ. w.

Ferner daſelbſt.

Auch in Sachſen hatte ſich die urſpruͤnglich un⸗ ter ſich fortgepflanzte Heerde etwas verloren. Blos nach dem Princip der Feinheit paarend und die höchſte Feinheit beim Eleetoral⸗Schaaf nur bei dem gezwirnten, ſchraubenartig auslaufenden elaſtiſchen Haar vorfindig, hat man dieſe Form der Wolle vor⸗ zuͤglich zur Fortpflanzung gewaͤhlt und dadurch vom ſpaniſchen Himmel entfernt, Wollthiere hervorgebracht, mit kahlem Bauche und Extremitaͤten und mit einem locker nur kleine, weit von einander abſtehende, zu⸗ ſammengedrehete Wollbuͤſchelchen darſtellenden Vließ. Die Wollmaſſe hat ſich dadurch bei einer Heerde auf 14 Pfund und weniger Durchſchnitts⸗Gewicht her⸗ abgebracht, und da man gleichzeitig ſpaniſche Raſſen von 2 ½ und 3 Pfund Durchſchnitts⸗Gewicht aufzu⸗ weiſen hatte: ſo uͤberhaͤufte man das Electoralſchaaf um ſo mehr mit Tadel, als man bei langen fort⸗ geſetzten Kriegen nur Wolle und viel Wolle forderte, im Preiſe aber wenig Abſtand fand zwiſchen Mittel⸗ und hochfeiner Wolle.

Alle dieſe voruͤbergehenden zeitlichen Erſchei⸗ nungen rechtfertigten kurzſichtig den Tadel uͤber das Electoralſchaaf und verleiteten ſelbſt die Schaͤfereien Sachſens, mit fremden, dichten, kurz und hartwol⸗⸗