— 3— noch das pecuniaire Intereſſe und die be⸗ ſchaͤmte Charlatanerie hinzu, die ſo gern die Sache in einem myſtiſchen Helldunkel halten mögte. Die Einwirkung meiner Lehren auf das Publikum wuͤrde mir ſehr unbedeutend erſcheinen, wenn jene Leidenſchaften ſich nicht mit aller Macht dagegen ſtraͤubten. Ich wuͤrde mich dann des Mitleids be⸗ duͤrftig halten muͤſſen, welches mir der Hr. V. am Schluſſe des Aufſatzes bezeugt, indem er einen al⸗ ten verdienten Mann— den er zuvor einen Unmuͤn⸗ digen in der Schaafzucht genannt hat— nicht aus ſeiner Selbſtzufriedenheit wecken will. Wenn die Angriffe deshalb in Betreff der Schaaf⸗ zucht noch ſtuͤrmiſcher ſind, als die in Betreff des Landbaues, ſo ſind ſie auch leichter abzuſchlagen. Dort mußte ich denen, die nicht glauben, bevor ſie ſehen, ſagen: wartet ab, bis ihr es ſehen koͤnnt! Hier kann ich ſagen: kommt her und ſehet!
Im erſten Abſchnitte, wo der Verf. von den Heroen der Schaafzucht auf dem dafuͤr klaſſiſchen oͤſterreichiſchen Boden redet, tritt er nun als der Heros dieſer Heroen auf, denen er ſein Electo⸗ ralſchaaf kennen gelehrt habe. Aber nicht nur die Oeſterreicher haben dies goldne Vließ ſeinem Heroismus zu verdanken, ſondern auch„die Sach⸗ ſen, ſagt er, kannten dieſen Schatz nicht, ich habe ihn zu wuͤrdigen gewußt, ihn achten lehren, das Ausland fuͤr ſie gewonnen, und auf Gefahr meiner
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