geſtalt, daß das Verarmen vieler hunderttauſend Fa⸗ milien unabwendbar und ein ſolcher trauriger Zuſtand der Dinge im Anzuge zu ſeyn ſcheint, wie er nach aktenmaͤßigen und geſchichtlichen Darſtellungen zu ur⸗ theilen, im vorigen Jahrhunderte, vor der Beendi⸗ gung des ſiebenjaͤhrigen Krieges, bis in die achtziger Jahre beſtanden hat.
Doch moͤchte,— wenn nicht auf eine umfaſſende Weiſe dem Andrange dieſer heilloſen Ereigniſſe ent⸗ gegengearbeitet wird, das allgemeine Elend groͤßer werden als es in der damaligen Zeit geweſen iſt, weil die jetzige Miß⸗Verhaͤltniſſe groͤßer und umfaſ⸗ ſender ſind, welche ſich unter die in Betrachtung kom⸗ menden Verhaͤltniſſe eingedraͤngt haben, als ſie je⸗ mals in vorigen Zeiten geweſen ſind. Ueberdies iſt nicht abzuſehen, wann und auf welche Weiſe ſie ſich ſo geſtalten werden, daß ſte nicht mehr als Ungeſtal⸗ ten erſcheinen und ihren ſchaͤdlichen Einfluß ausuͤben.
Wer das Leben und Wirken der Menſchen in allen Beziehungen, nicht allein in dem Raume ſeiner oft beſchraͤnkten Umgebung, betrachtet und vergleicht; ſondern wer ſeinen Blick in der Naͤhe und Ferne ſpaͤhend und pruͤfend umherſendet, der wird leicht inne werden, daß die jetzigen Calamitaͤten, welche un⸗ ſere Induſtrie, unſere Gewerbe, unſern Handel druͤk⸗ ken, aus mehreren nahen und entfernten Urſachen entſproſſen und ſchon laͤngere Zeit vorbereitet ſind. Den jetzt ſo haͤufig erſchallenden Urtheilen uͤber ihre


