Jahrgang 
13 (1824)
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neten Zufaͤlligkeiten der Wirklichkeit unterworfen bleibt, iſt ſo zur herrſchenden Lieblingsanſicht ge⸗ worden, der Blick der Zeitgenoſſen haftet ſo aus⸗ ſchließlich darauf, wie auf einen Lichtpunkt, daß daruͤber hoͤchſt wichtige Nebenumſtaͤnde ganz uͤber⸗ ſehen werden.

Es iſt, wie die Erfahrung lehrt, im Leben oͤfters der Fall, daß die blendende Idee eines eminenten Kopfes einen ſo beherrſchenden Einfluß auf die Menge uͤbt, daß ſie der Art zu ſehn eine allgemeine einſeitige Richtung giebt. Es dauert oft lange, ehe man, durch Erfahrung ge⸗ witzigt, das Irrige oder Einſeitige, was darin lie⸗ gen kann, gewahr wird und von dem Glaͤnzenden ſcheiden lernt, und dies um ſo mehr, als ſie ei⸗ nem uͤberlegnern, praͤdominirenden Kopfe ihren Ur⸗ ſprung verdankt. So auch ſcheint es mir ſich in gewiſſer Hinſicht mit der Idee zu verhalten, in dem Anſchwellen von Zinſen und Zinſes⸗Zinſen eines dazu ausgeſetzten Grundſtocks, und ſomit in den Zinſen der Stsatsſchuld ſelbſt das Mittel zu finden, jene allmaͤlig abzuwaͤlzen und am Ende ganz zu tilgen, wobei nur der wichtige Umſtand außer Acht gelaſſen wird, daß die zu dieſem Zweck uͤberwieſenen, oder angekauften Staatsſchulden kein wirkliches, ſondern im Gegentheil ein negatives Kapital ſind, und daß weder Zinſen, noch Zinſes⸗