Jahrgang 
13 (1824)
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halten, ſo kann ich doch von der andern Seite die Beſorgniß nicht bergen, daß ihm Urſachen zum Grunde liegen, welche, wenn ihnen nicht entge⸗ gengewirkt wird, einen dauernden nachtheiligen Einfluß auf den Wohlſtand gewinnen koͤnnen, und die oͤffentliche Wohlfarth und Ruhe um ſo ernſt⸗ licher gefaͤhrden; daß dieſe aber hauptſaͤchlich in unrichtigen Prinzipien, welche unſere Handlungs⸗ weiſe leiten, geſucht werden muͤſſen.

Es iſt nicht zu verkennen, daß die Urſache der kritiſchen Verhaͤltniſſe in gewerblicher Hinſicht, welche wir gegenwaͤrtig erleben, nicht bloß in ei⸗ nem Zuſammentreffen unguͤnſtiger Umſtaͤnde geſucht werden darf. Es wuͤrde nicht ſo verderbliche Fol⸗ gen nach ſich gezogen haben, wenn nicht der nach⸗ theilige Einfluß einer gegen den Fleiß, oder die pro⸗ duktiven Kraͤfte offenbar feindlich gerichteten Ten⸗ denz der Zeit ihre Wirkung verſtaͤrkt und geſtei⸗ gert haͤtte.

Dahin rechne ich ganz vorzuͤglich das Stre⸗ ben unſerer Zeit, das, ſtatt ſich die Wertherhal⸗ tung des Realen zum Ziel zu nehmen, oder was im Grunde daſſelbe iſt, ſtatt zu ſuchen, die Ar⸗ beit moͤglichſt im Preiſe zu erhalten, ganz der des Nominalen zugewendet iſt. Eine Richtung, welche durch das ergriffene Syſtem unſers Staatsſchul⸗ denweſens den erſten Anſtoß bekommen zu haben ſcheint; eine Richtung, die wir allmaͤlig und un⸗