zu dieſe, welche ſich gerade durch ihre Gewerblo⸗ ſigkeit auszeichnet, begleitet von einem uͤberhand nehmenden Gefuͤhl von Unwohlſeyn und Mißbeha⸗ gen und daher entſpringende, weit verbreitete Un⸗ zufriedenheit, welche die Gemuͤther ergriffen, ſo reichen Stoff darbietet. Ein genialer Schriftſtel⸗ ler zeichnet dieſen geſpannten Zuſtand ſehr tref⸗ fend in ſeiner markigen Sprache.„Es iſt,“ ſagt er,„aller ſtille Wohlſtand der Staaten wie der Genoſſen zerſtoͤrt, und jeder Einzelne, und Alle ins⸗ geſammt, in ſteter Sorge um des Lebens Noth⸗ durft in ſchwindelnder Haſt umhergetrieben und das Allgemeine mit dem Beſondern in ſtetem in⸗ nern ſtillen Buͤrgerkrieg entzweit.“ Und nicht we⸗ niger treffend moͤchte es ſeyn, wenn er dabei ei⸗ nen geſicherten Wohlſtand, der des Leibes Noth⸗ durft leiſte, als das Eine angiebt, was uns jetzt vor Allem Noth thut.
Gewiß iſt der Zeitpunkt, in dem wir leben,
genden Stuͤcke des zwoͤlften Bandes die Manuſeripte geordnet und beſtimmt waren.— Um ſo angenehmer wird es nun dem Herrn Verfaſſer, den wir des lan⸗ gen Zuruͤckhaltens der Abhandlung wegen um Verzei⸗ hung bitten, und unſeren Leſern ſeyn, die Fortſez⸗ zung jenes Aufſatzes mit zwei andern, denſelben Ge⸗ genſtand betreffenden zu finden, und das fuͤr die Ge⸗ genwart ſo hoͤchſt intereſſante Thema von verſchiede⸗ nen Standpunkten aus behandelt zu ſehen. d. R.


