XX. Quartals⸗Bericht
vom 1 ſten October 1822.
Schon in den letzten Tagen des Juni erhielten einige Gegenden, in den erſten des Juli aber wohl die meiſten mehr oder minder ſtarke, zum Theil mit Sturm begleitete Regenſchauer, welche zwar die Pflanzen erfriſchten aber den ſonderbar ausge⸗ doͤrreten Boden anzufeuchten ſelten zureichend wa⸗ ren. Ich erinnere mich einer oͤfteren ſechswoͤchent⸗ lichen Duͤrre, aber ich weiß nie, daß ſie ſo aus⸗ trocknend und ſo erſtarrend auf Boden und Pflan⸗ zen gewirkt habe, zumal wenn jener durch fruͤhere Feuchtigkeit ſo durchdrungen war, wie diesmal. Die Luft hatte eine beſonders ausziehende Eigen⸗ ſchaft, weshalb auch Topfpflanzen, die oft genug begoſſen wurden, der ihnen zuſagenden Temperatur ungeachtet, durchaus zu keiner uͤppigen Vegetation


