Jahrgang 
10 (1822)
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auf einander folgen, aber jede einzelne Verrichtung wird beſſer ausgefuͤhrt. Das letztere iſt die Folge der groͤßern Kraft und Intelligenz des Landbauers, der nun eine groͤßere Anhaͤnglichkeit fuͤr ſein freies Eigenthum hat weil er der einzige Nutznießer ſei⸗ ner Aecker iſt, ſeitdem er ſolche mit dem Ze ehnt⸗ herrn nicht weiter zu theilen braucht.

Der Gewinn iſt es allein, der die Landbauer reizt mehrere Kraͤfte anzuwenden, und ſie nahmen nie ein neues Verfahren an, bevor ſie ſich durch den Augenſchein nicht von den Vorzuͤgen deſſelben auf's evidenteſte uͤberzeugt haben. Bevor alſo das ge⸗ woͤhnliche Syſtem des Landbaues abgeaͤndert wer⸗ den kann, muͤſſen die Umſtaͤnde eine Veraͤnderung in den Verhaͤltniſſen zwiſchen Conſumption und Pro⸗ duktion hervorgebracht haben, daher werden Ver⸗ aͤnderungen nur allmaͤhlig bewirkt. Landleute von feſtem Charakter gehen am ſchwierigſten von einge⸗ fuͤhrten Methoden ab, ſie zweifeln am laͤngſten an den Vortheilen eines beſſern Syſtems. Sie haben oft recht; denn es iſt bloß ein Zufall, wenn Neue⸗ rer den richtigen Punkt treffen, wo nach dem all⸗ gemeiner Zuſtande des Ganzen eine ſolche Veräͤn⸗ derung von gluͤcklichem Erfolge ſeyn kann. Sind dieſe Neuerer gluͤcklich und finden ſie Abnehmer fuͤr die Produkte ihrer neuen Cultur, dann nehmen ge⸗ ſcheute Leute ihre Methode nach und nach an, bis dann endlich das neue Syſtem ſich uͤber das Ganze

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