Jahrgang 
8 (1821)
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herrſcht, muͤſſen die groͤßeren Gutsbeſitzer geglaubt haben, im Einzeln⸗Verkauf des Bodens ſeinen hoͤchſten Ertrag zu finden. Dennoch ſind auch heute noch nur wenig holzarme Gegenden und man hoͤrt, ſeit insbeſondere der noch vor zwanzig Jahren ſo rege Holzhandel nach Stettin ſo ziemlich ganz dar⸗ nieder liegt, ehe uͤber Mangel an Holzabſatz kla⸗ gen. Die Preiſe des harten und weichen Holzes ſind ſelten zum Vortheile des erſten bedeutend ver⸗ ſchieden; der Durchſchnittspreis pro Klafter an Ort und Stelle darf nicht uͤber 1 Rthl. 12 Gr. Courant angenommen werden. Waͤre weniger Holz, ſo wuͤrden wir unſere haͤufigen Torfbruͤcher mehr angreifen, und ſelbſt die Vorliebe fuͤr die ſchlechte Weide auf ihnen unterdruͤcken. Vergleichende Ueberſichten unſrer Winter⸗ und Sommer⸗Halmfruͤchte uͤberzeugen uns bald, daß erſtere dreimal gut gerathen, wenn letztere ihnen kaum einmal gleichkommen. Das liegt, einzelne Oertlichkeiten ausgenommen, nicht in der Natur des Bodens, ſondern in der Witterung, und deren Eindruck wieder weniger in der Lage des Landes nach Rorden, als in dem mehr trockenen als feuch⸗ ten Klima, ein Umſtand, der uns bei denen bis Johannis faſt taͤglichen Winden oft bis zur Ver⸗ zweiflung aͤrgert. Mit Sehnſucht beobachten wir dann unſere Windmuͤhlen, deren mehrere Staͤdte zwiſchen zwanzig bis achtzig haben und jedes Dorf