Jahrgang 
7 (1821)
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richtigen, zu foͤrdern und zu verbreiten, und nie⸗ mand mehr an menſchliche Unfehlbarkeit zweifeln kann, wie ich. Wenn ich meine Meinung ſage, ſo will ich nichts weiter ausſprechen, als dasjenige, was ich nach den mir jetzt vorliegenden Gruͤnden der Wahrſcheinlichkeit denn abſolute Gewißheit

giebt es in Erfahrungs⸗Reſultaten nicht glau⸗

ben muß. Giebt man uͤberwiegende Gruͤnde fuͤr das Gegentheil an, ſo aͤndre ich gern meinen Glau⸗ ben und bekenne es freimuͤthig. Halte ich dieſe Gegengruͤnde fuͤr anſcheinend, aber nicht fuͤr voll⸗ wichtig, ſo widerlege ich ſie. Sind ſie auch jenes nicht, ſo beachte ich ſie nicht weiter.

Aber um Buben, die hinter dem Zaune der Anonymitaͤt verſteckt, mit Koth nach mir werfen, (wie z. B. der in den Oekonomiſchen Neuigkeiten B. XX. H. 3. S. 153. welchen ich deshalb nur anfuͤhre, damit kein anderer Gegner, das was ich ſage, wieder auf ſich beziehe) kuͤmmre ich mich um ſo weniger, da ſie mich nicht treffen koͤnnen. Nur wenn rein erlogene Angaben als Thatſachen in oͤffentlichen Blaͤttern verbreitet werden, erklaͤre ich ſie fuͤr Luͤgen, zumahl wenn ich officiel dazu verpflichtet bin, und es erforderlichen Falls legal erweiſen kann, daß ſie es ſind. Mit ſolchen Schrift⸗ ſtellern endlich, die offenbar zeigen, daß ſie nichts von der Sache verſtehen, und nicht einmahl wiſ⸗

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