Jahrgang 
7 (1821)
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uͤber die weſentlichſten Punkte noch beſtimmter und klarer, als ich es bisher gelegentlich an man⸗ chen Orten gethan habe, mitzutheilen, ſo daß ich mich verpflichtet halte, dieſe Forderung nach Ver⸗ moͤgen zu erfuͤllen.

Wenn es uͤberhaupt ſehr ſchwierig iſt, Pro⸗ bleme der aufs Leben einwuͤrkenden Erfahrungs⸗ Wiſſenſchaften aufzuloͤſen, und aufgeſtellte Meinun⸗ gen der Kritik zu unterwerfen, ſo wird es in einer Sache noch ſchwieriger, wo peeuniaires Intereſſe die Facta in einen Nebel huͤllt und ſie, wenn auch nicht ganz erdichtet, doch in einem Halbdunkel ſtellt, worin ſie anders erſcheinen, als ſie ſind. Die Meiſten welche uͤber die Schafzucht nach anſchau⸗ licher Erfahrung ſchreiben und ſchreiben koͤnnen, ſind ſelbſt Schafzuͤchter und Veredler, die ihren Zuchtthieren ſtarken Abſatz und eminente Preiſe zu verſchaffen ſuchen. Dieſe dehnen das zu weit aus, was zum Vortheil ihrer beſondern Zucht ge⸗ creicht, und ſtreben gegen alles an, was ihr in ir⸗ gend einer Ruͤckſicht entgegen ſtehen koͤnnte. Ich weiß alſo, daß ich mich vielen Widerſpruͤchen aus⸗ ſetze; doch ſolche ſind mir, wenn ſie nur nicht ekel⸗ hafte Verdrehungen meiner Worte und ihres Sin⸗ nes enthalten wie das faſt in allen bisher ge⸗ gen mich erſchienenen Schriften der Fall war ſehr willkommen, indem es das Haupt⸗Ziel meines Lebens bleibt, unſere Gewerbswiſſenſchaft zu be⸗