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I.
UUeber
die oͤkonomiſchen Nuͤckſichten bei
Veredlung der Schaafheerden.
So ſehr ich im Allgemeinen bei allem Forſchen nach Wahrheit, wiſſenſchaftliche Beſtimmtheit und ſcharfe Abſonderung der Begriffe liebe, in guter Erinnerung des bekannten Satzes: qui bene dis- tinguit, bene docet, ſo muß ich doch auch wieder, beſonders bei Unternehmungen, wo es auf ein prak⸗ tiſches Reſultat abgeſehen iſt, wo ein ſicheres Ein⸗ treffen erfolgen ſoll, alſo vorzuͤglich jungen Oeko⸗ nomen, Einheit des Urtheils und Zuſammenfaſſen zuſammengehoͤriger Beziehungen empfehlen. So⸗ krates ſagt einmal beim Plato:„Stoß mir die
Dinge nicht alle im Moͤrſer, fondern laſſe ſie mir
huͤbſch beiſammen und ganz.“ Dieſe ſprichwoͤrtlich Moöglinſche Annalen VI. B d, 4, Sk⸗ A


