Jahrgang 
5 (1820)
Einzelbild herunterladen

Wer in der landwirthſchaftlichen Literatur nicht Fremdling iſt, wird dieſe Andeutungen ver⸗ folgen, ohne daß ich naͤhere Bezeichnungen gebe, die fuͤr den vorliegenden Zweck uͤberfluͤſſig ſind, mich aber leicht in leere Federkriege verwickeln koͤnnten, von denen ich, als einer zu Nichts fuͤh⸗ renden Sache, ein abgeſagter Feind bin.

Dem Gewerbe der Landwirthſchaft iſt es von jeher eigen geweſen, daß gegen jede darauf Bezug habende Neuerung lange Zeit mit groͤßter Heftig⸗ keit geſtritten wurde, ohne daß es Gebrauch gewe⸗ ſen iſt, ſie praktiſch zu pruͤfen; die Landwirthe, die dies unternahmen, wurden ſo gut wie die erſten Entdecker mit dem verrufenen Namen von Pro⸗ jekteurs belegt, welchen Jeder dermaßen ſcheute, daß nur ganz insgeheim die Vernuͤnftigern kleine Verſuche wagten, weshalb es aber auch immer

ſehr lange gedauert hat, ehe ſelbſt die allervor⸗

trefflichſten neuen Entdeckungen zu einiger Allge⸗

meinheit kamen. Zum Belege brauche ich nur

die Geſchichte der Einfuͤhrung der Kartoffeln, des Gypſes, des Klees ꝛc. in Erinnerung bringen.

Aber ſeit einigen Jahrzehenden, ſeit welchen ſich die Landwirthſchaft auf eine wuͤrdige Art in die Reihe der wirklichen Wiſſenſchaften ge⸗ ſtellt hat, ſeitdem wir der unumſtoͤßlichen Wahr⸗ heit auf die Spur gekommen ſind, daß die Na⸗ tur, die bei dem Schaffen aller ſelbſt der an⸗