Jahrgang 
5 (1820)
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dielmehr um ſo gewiſſer eintreten werden, je fuͤhlbarer das Beduͤrfniß wird, die großen Kraͤfte der guͤtigen Natur uns dienſtbarer zu machen und zu groͤßerer Thaͤtigkeit zu bringen, als wir bisher verſtanden: ſo ſind doch unſtreitig alle genaue Beobachter des Ganges der ſeit mehreren Jahren gepflogenen Debatken uͤber Wirthſchafts⸗ verhaͤltniſſe und Wirthſchaftsſyſteme mit mir ein⸗ verſtanden, daß ſolche, ſtatt die von einer Par⸗ thei aufgeſtellten, von der Gegenparthei ange⸗ fochtenen Theorien mehr zu begruͤnden, um bei der Ausuͤbung ſicherer zum Wegweiſer zu dienen; oder ſie gegentheils als unſtatt⸗ haft darzuſtellen und gaͤnzlich uͤber den Haufen ¹ zu werfen, damit Niemand mehr in die Verſu⸗ chung gerathen moͤchte, ſolche zur Leiterin des praktiſchen Lebens zu waͤhlen, das Ziel oft ſo weit den Augen der nicht ſehr unterrichteten Landwirthe entruͤckt haben, daß es uns nicht ver⸗ wundern darf, wenn wir nur ein ſehr langſames Fortruͤcken in der Anwendung der neuern ver⸗ beſſerten naturgemaͤßen landwirthſchaftlichen Grundſaͤtze bemerken. Ja die Widerſpruͤche, die Anfechtungen der herrlichſten unleugbarſten That⸗ ſachen ſind ſo groß geworden, daß es uns keine unerhoͤrte Erſcheinung ſeyn darf, wenn in kurzer Zeit der groͤßte Theil der nur nach fremden Eingebungen handelnden Landwirthe gaͤnzlich irre