Jahrgang 
4 (1819)
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manche, die ſich wenig fuͤr den Engliſchen Markt elgnete, weil Kundige und Unkundige des Eng⸗ liſchen Wollhandels geeilt hatten, andern bei der guͤnſtigen Conjunctur den Vorſprung abzugewin⸗ nen. Auch war von der Schur 1818 viel Deut⸗ ſche Wolle, welche keine gute Waͤſche hatte. Da nun der Wollenwaarenabſatz von England aus damals nicht ſo ſehr bedeutend war, ſo ließen ſich die Manufakturiſten bei ihren Einkaͤufen Zeit, und kauften die neue Wolle nicht ſo raſch, wie ſonſt. Deshalb haͤuften ſich die Vorraͤthe allmaͤh lig auf eine bisher ungewohnte Weiſe an, und jemehr die Lager zunahmen, deſto mehr ſchraͤnkte ſich der Fabrikant auf ſein nothwendigſtes Be⸗ duͤrfniß ein und waͤhlte dafuͤr Wolle von reiner Waͤſche. Dies hatte denn natuͤrlich Anfangs eine Stockung, dann ein Sinken der Preiſe zur Folge, welches zunahm, als ſich mehrere zum Verkauf draͤngten, welche weder Ausdauer noch Mittel genug hatten, das Geſchaͤft durchzufuͤh⸗ ren. Hierdurch wurden die Kaͤufer nur deſto behutſamer und ſtrenger in ihrer Auswahl. Ein zweiter Hauptgrund der Stockung und der 1818 am Markt gekommenen vielen unregelmaͤßig oder gar nicht ſortirten Wolle, iſt die bekannte That⸗ ſache: daß angelockt durch den, durch die ſtei⸗ gende Conjunctur hervorgebrachten, Erfolg eini⸗ ger im Jahr 1817 von unſern Fabrilanten und