behandelt wurden, angenommen hatte, paßt ſich beſſer fuͤr ſie, als landwirthſchaftliche Zeitung, zumal jetzt, da ſie nichts Zeitungsaͤhnliches— als etwa einige aus anderen Blaͤttern hergenom⸗ mene, voreilige und unverbuͤrgte Nachrichten— mehr hat. Sie wuͤrde daher auch beſſer thun, ſtatt woͤchentlicher Blaͤtter ein ganzes monatli⸗ ches Heft zu geben, weil dann die laͤngeren Auf⸗ ſäͤtze im Zuſammenhange und nicht ſo vielfach unterbrochen abgedruckt werden koͤnnten. Was den Zuſatz ihres Titels— ein Fund⸗ und Samm⸗ lungsbuch u. ſ. w.— betrifft, ſo konnte man ihr ſolchen als ein Aushaͤnge⸗Schild fuͤr den im Gebiet der Literatur unbewanderten Land⸗ mann wohl verzeihen; jetzt aber, wo ſie nach ſo langer Dauer allgemein bekannt iſt, und jeder Landmann, welcher uͤberhaupt lieſt, ſich in die⸗ ſem Gebiete etwas umgeſehen hat, thaͤte ſie beſ⸗ ſer ihn einzuziehen, da ihr Inhalt ihm zu we⸗ nig entſpricht und entſprechen kann.
Gebeſſert hat ſich dieſe Zeitſchrift gegen vor⸗ mals, wo jeder, den der Kitzel ſtach, ſeine un⸗ verdauten Einfaͤlle ganz iucognito darin ausleerte. Es kommen jetzt manche ſehr gute Aufſaͤtze hin⸗ ein, unter welchen die von Herrn Stenger ohne Zweifel die ſcharfſinnigſten und intereſſan⸗ teſten ſind. Daß manchmal noch erbaͤrmliches, von Mißverſtand und Unverſtand zeugendes Ge⸗


