theilungen ihre Bemerkungen ebenfalls durch dieſe Annalen zur Kenntniß des Publikums bringen woll⸗ ten. Auch wuͤrden uͤber eine andre ſich in ver⸗ ſchiedenen Gegenden ſehr verbreitende Heerden⸗ Krankheit, die man das Traben, Gnubern, Kreutzbrehen, Schroͤckigwerden nennt und die in dem Blute gewiſſer Staͤmme liegen ſoll, Mittheilungen ſehr ſchaͤtzbar ſeyn, da ſie von al⸗ len Schriftſtellern uͤber Schafzucht und Thierarz⸗ neikunde, ſo wie jene Laͤmmer⸗Laͤhme, bisher uͤberſe⸗ hen worden. Thaer.
1. Wos ſind die Urſachen, der in den neueſten Jahren mehrerern Schaͤfereien ſo gefaͤhrlich gewordenen Laͤmmer⸗Krankheit, gemeiniglich die Laͤhme genannt?
2. Wie iſt ſolche Krankheit zu verhuͤten? und
3. Welche Heilmittel giebt es dagegen, wenn ſie einmal eingetreten iſt?
Es wuͤrde eine gruͤndliche und befriedigende Loͤſung der drei hieruͤberſtehenden Fragen fuͤr einen großen Theil der Landwirthe, ohne Zweifel um ſo mehr Intereſſe haben, als die bedeutenden Ver⸗ luſte, welche die Mehrzahl der Schaͤfereien in den
nenern naſſen Jahren an altem Viehe gelitten ha⸗ A 2


