E 523)
koͤnnen, und fordern, daß man zu 37 Theilen Stroh⸗Reſultaten noch 63 Theile nahrungsfaͤhige Futter Reſultate beifuͤge, um 100 Theile Miſt zu gewinnen. Wer dieſes nicht thut, oder nicht thun kann, wem das dazu erforderliche Wieſenheu man⸗ gelt, und es nicht durch Feldfutter erſetzt, fuͤr den trifft allerdings die Rechnung nicht zu, und er ge⸗ winnt nicht nur weniger, ſondern auch ſchlechtern Miſt. Wenn man hingegen durchaus kein Stroh zum Futter verwendet, ſondern bloß zu Streu ver⸗ braucht, wie das in einer vollkommenen Wirth⸗ ſchaft immer geſchehen ſollte, da wird man meh⸗ rern und kraͤftigern Miſt gewinnen, als durch un⸗ ſre Berechnung ausgemittelt wird.
Es iſt hier der Ort, einen Fehler zu ruͤgen, den die mehrſten Oeconomen dadurch begehen, daß ſie mehr Vieh halten, als ſie in jeder Jahrszeit fatt zu futtern im Stande ſind. Sie ſetzen ſich da⸗ durch in die Nothwendigkeit, das Vieh mit dem magern Stroh hin zu halten, und das Stroh dem Miſte zu entziehen; ſie vermindern dadurch den Miſt, verlieren bei dem Nutzvieh Milch und Wolle, und beim Zugvieh die Kraͤfte, die es zur Arbeit be⸗ darf. Der Pflug wird dann langſam fortgeſchleppt, das Land ſchlecht durchgefahren, und es muͤſſen vier Zug Ochſen vor den Pflug auch in ſolchen Bo⸗


